Vorwort Inhaltsverzeichnis Leseprobe
Video zum Buch ins Buch schauen Ebook
druckfähiges Buchcover DozentenPLUS | Zusatzmaterialien OnlinePLUS | Zusatzmaterialien
Teil einer eBook FlatrateOnline Flatrate FAQ blind
Die Kommunikationsfreiheit der GesellschaftDie Kommunikationsfreiheit der Gesellschaft
Die Kommunikationsfreiheit der Gesellschaft
Hrsg.: Langenbucher, Wolfgang

Die Kommunikationsfreiheit der Gesellschaft

Die demokratischen Funktionen eines Grundrechts

Aus der Reihe: Publizistik Sonderhefte

Ursprünglich als Heft einer Zeitschrift veröffentlich.

2003. 428 S. Br.
ISBN: 978-3-531-13899-2

Lehrbuch

Ein umfassender Überblick zu demokratischen Grundlagen, Funktionen und Einschränkungen der Kommunikations- und Pressefreiheit

49,90
Lieferbar, versandfertig in 3 Tagen
Das Buch
Anderswo weiß man - so der Chef des Ressorts Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung Heribert Prantl - was die Pressefreiheit wert ist: "...nur drei mal zwei Meter groß, so groß wie eine Gefängniszelle." So direkt wird die Kommunikationsfreiheit in den deutschsprachigen Demokratien nicht zurecht gestutzt, aber längst läuft die Diskussion um die freie Meinungsäußerung in der Ökonomie der Aufmerksamkeit Gefahr, dieses Grundrecht zunehmend als "missbrauchtes" Recht wahrzunehmen. Der kritische Beobachter muss feststellen: Die Pressefreiheit heute ist ein einbalsamiertes Grundrecht. Es ist wie bei einem ausgestopften Tier: Von Zeit zu Zeit wird es aus der Vitrine geholt und abgestaubt. Der Biologielehrer stellt es vor der Klasse auf und erzählt, was das Tier gemacht hat, als es noch lebte, jagte und fraß. Ein prächtiges Tier, sicher; noch im ausgestopften Zustand kann man sich gut vorstellen, wie es wohl war, als es noch lebte.
Im Sonderheft 4 der Zeitschrift Publizistik setzen sich VertreterInnen aus Wissenschaft und Praxis diesem Trend entgegen und setzen sich mit der gesellschaftlichen Notwendigkeit der Kommunikationsfreiheit auseinander. Ziel dieser Publikation ist die sozial- und kommunikationswissenschaftliche Analyse dieses demokratischen Grundrechtes und "Wertes" unter den geänderten gesellschaftlichen und technologischen Bedingungen. In diesem Sinne werden die Begriffe der Öffentlichkeit und Privatheit erörtert, der Bedarf nach mehr Informationszugangsrechten begründet. Vergleiche mit dem englischsprachigen Raum bekräftigen den Anspruch auf kommunikative Chancengleichheit und Transparenz. Der Konflikt zwischen Journalismus und Politik wird in dieser Perspektive zum Nachweis demokratiefunktionaler Wirkungen der Kommunikationsfreiheit. Wo der Konflikt zwischen Politikern und Journalisten lebhaft ist, ist dies ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Journalismus seine professionelle Aufgabe gegenüber der Politik wahrnimmt. Und die Gesellschaft ist der Nutzn
Aus dem Inhalt
Einleitende Überlegungen - Zu einer Theorie der Kommunikationsfreiheit: Mit Beiträgen von Kurt Imhof, Jörg Requate, Hans. J. Kleinsteuber, Michael Haller, Stephan Buchloh - Kommunikationsfreiheit als Lerngeschichte: Mit Beiträgen von Heribert Prantl, Theo Sommer, Jürgen Michael Schulz, Horst Pöttker, Manfred Redelfs - Kommunikationsfreiheit im Konflikt: Mit Beiträgen von Hans Peter Bull, Gottfried Korn, Benno H. Poppelmann, Roland Seim, Mischa Charles Senn, Miriam Meckel/Patrick Rössler - Pressefreiheit - international mit vielen Grenzen: Mit Beiträgen von Horst Pöttler, Anthony Löwstedt/Kristina Hahler, Christiana Holtz-Bacha
Zielgruppe
Dozenten und Studenten der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft
Autor | Herausgeber
Prof. Dr. Wolfgang R. Langenbucher ist Herausgeber der Zeitschrift PUBLIZISTIK und Professor am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.
comment send print AddThis Feed Button

STICHWORTE, DIE AUF WEITERE PRODUKTE VERWEISEN

 
E-Mail-Adresse


Sind Sie Dozent?

Passwort vergessen?
Passwort


 Ja   Nein

 


ALLE ZEITSCHRIFTEN