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Geschichte des BildungswesensGeschichte des Bildungswesens
Geschichte des Bildungswesens
Autor: Fend, Helmut

Geschichte des Bildungswesens

Der Sonderweg im europäischen Kulturraum

2006. 264 S. mit 116 Abb. Br.
ISBN: 978-3-531-14733-8

Lehrbuch

Wie Bildungssysteme modern wurden

29,90
Lieferbar, versandfertig in 3 Tagen
Das Buch
Die Einführung in die Geschichte des okzidentalen Bildungswesens macht in Grundzügen die Bewegungen und 'Sattelzeiten' sichtbar, die zum 'Wunderwerk' eines modernen Bildungssystems beigetragen haben. Geleitet von der These Max Webers vom abendländischen Sonderweg werden die großen Linien der Entstehung des Bildungswesens als institutionellem Akteur der 'Menschengestaltung' aufgezeigt. Dabei erkennt man eine faszinierende Geschichte von Wirkungskräften zwischen weltlichen und religiösen Ideen der Vervollkommnung des Menschen über Bildungs- und Lernprozesse. Frühes Christentum und Antike, Mittelalter und Renaissance, Reformation und Aufklärung, Industrialisierung und Moderne entfalten ihre je eigenen Schubkräfte für den Ausbau von Institutionen und für Erfindungen des Unterrichtens. Einmal mehr wird deutlich, dass die Geschichte der Bildungssysteme ein bedeutender Teil der Kultur- und Sozialgeschichte des Abendlandes ist.
Aus dem Inhalt
Rekonstruktion der "Erfindungen" von Bildungssystemen - Latein als Grundlage eines europäischen Kulturraums - Säkularisierung der Bildung: Renaissance und die Entstehung eines Gelehrtenstandes - Reformation und der Beginn der Alphabetisierung des Volkes - Aufklärung: "Die große Aspiration" - Institutionenbildung und Aufklärung: Die Entstehung der modernen Bildungssysteme - Universalisierung, Systembildung, Expansion, Professionalisierung: Entwicklungsprozesse im 20. Jahrhundert - Die langen Wellen des "okzidentalen Sonderwegs" - Die Systemlogik der deutschen Bildungssysteme: ein Ausblick
Zielgruppe
Studierende und Lehrende der Erziehungswissenschaft: Lehrämter für alle Schulformen und Magister in Haupt- und Nebenfach an Universitäten
Studierende und Lehrende der Soziologie und Politikwissenschaft
Autor | Herausgeber
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Helmut Fend ist emeritierter Professor für Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Universität Zürich.
Rezensionen
"Das Buch ist für sozialgeschichtlich interessierte Leser von hohem Nutzen und Lesegewinn, der sich in Selbstvergewisserung und Reflexion eigenen Bildungserwerbs gründet. Helmut Fend hat ein wahrhaft faszinierendes Buch über „Sattelzeiten“ und „Schubkräfte“ der Bildungssysteme geschrieben, das gleichzeitig ein sozialhistorisches Repetitorium der Schulentwicklung mit vielen anschaulichen Bildern aus der Pictura Paedagogica darstellt und vor allem Studierenden der Bildungswissenschaften und des Lehramts ans Herz zu legen ist." Comenius-Jahrbuch Band 16–17 / 2008–2009
"Die letzten Kapitel [...] sind die lesenswertesten. Sie bieten interessante Einblicke in die Institutsgeschichte und regen zum Nachdenken über Systemlogiken an." Das Argument, 276/2008
"Eine lehrreiche Lektüre [...]." Unsere Kinder, 02/2008
"Diese Geschichte des Bildungswesens nimmt die Leser/innen mit auf eine überaus kenntnisreiche Zeitreise, die durch einen - für ein 'Lehrbuch" ungewöhnlich - spannenden Erzählstil und zahlreiche Abbildungen und Fotos ein echtes Lesevergnügen bereitet. Empfehlenswert!." b&w - bildung und wissenschaft, 03/2008
"[...] gerade auch in den mentalitäts- und kontextgeschichtlich entscheidenden Perspektiven auf Erziehung und das Bildungswesen erweist sich Fends Bearbeitung der Geschichte der Schule im Rahmen der These Webers als ausserordentlich fruchtbar. In diesem Sinne ist dem Buch nicht nur eine grosse Verbreitung als Lehr- und Studienbuch zu wünschen, sondern die bildungshistorische Forschung tut gut daran, sich mit einer hervorragend explizierten These auch aus der Perspektive ihrer Ergebnisse auseinanderzusetzen." Zeitschrift für pädagogische Historiographie, 02/2007
"[...] eine theoretisch fundierte Interpretation von 2000 Jahren abendländischer Bildungsentwicklung [...]. [...] die 'Geschichte des Bildungswesens' [bietet] gerade durch die konsequente Anwendung einer bildungssoziologischen Theorie eine zum kritischen Nachdenken über die Bildungsentwicklun
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