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Konzepte und Methoden von SozialberichterstattungKonzepte und Methoden von Sozialberichterstattung
Konzepte und Methoden von Sozialberichterstattung
Autor: Mardorf, Silke

Konzepte und Methoden von Sozialberichterstattung

Eine empirische Analyse kommunaler Armuts- und Sozialberichte

2006. 340 S. mit 20 Abb. u. 32 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-15028-4

Eine empirische Analyse kommunaler Armuts- und Sozialberichte

59,95
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Das Buch
Über wen und wie ist eigentlich in Armuts- oder Sozialberichten zu berichten? Diese Frage stellt sich jede Berichterstatterin und jeder Berichterstatter aufs Neue. Die Autorin entwickelt konzeptionelle Leitlinien für kommunale Berichterstattung. Bezugspunkte hierbei sind kommunale Anforderungen an ein Berichtssystem sowie Theorien und Konzepte zur Erfassung sozialer Lagen und Armut. Eine kritische Analyse von über 100 Armuts- und Sozialberichten, die in Deutschlands Kommunen zwischen 1985 und 2004 entstanden sind, gibt schließlich Antwort auf die Frage: Über wen und wie wird tatsächlich berichtet? Art und Auswahl der verwendeten Sozialstatistiken haben Konsequenzen für die Berichterstattungslandschaft, die dadurch folgende Charakteristika aufweist: Individuenzentrierung und Haushaltsblindheit, Defizit- statt Ressourcenorientierung, aber auch konzeptionelle Vielfalt, Kreativität und Methodenreichtum. Hinsichtlich Methodik und Datenzugang sind drei empirisch begründete Typen unterscheidbar: Statistiker, subjektorientierte Empiriker und Pragmatiker. Berichterstattung ist ein Lernprozess. Kommunen können voneinander lernen, so sie wollen.
Aus dem Inhalt
Ausgangslage - Herausforderungen & Probleme kommunaler Berichterstattung - Armut und Soziales: worüber zu berichten ist: Individuum oder Privathaushalt? - Armut und soziale Lagen - Lebenslagenorientierte Konzepte & Verwandte - Einkommensorientierte Konzepte - Raum- und Zeitorientierung - Weitere Ansätze wie Exklusionsansatz und „culture of poverty“ - Umrisse eines idealtypischen Berichtsansatzes - Armut und Soziales: worüber berichtet wird: Berichterstattung im Überblick - Datenverfügbarkeiten - Integrierte Berichte - Zeit- und Verlaufsorientierung in der Praxis - Großräumig, kleinräumlich, sozialräumlich? - Charakteristika und Berichtstypen - Kreativität oder Resignation? - Armut und Soziales: wie darüber berichtet wird - Schlussfolgerungen für Wissenschaft und Praxis
Zielgruppe
Lehrende, Forschende und Studierende der sozialen Berufe, der Haushalts-, Sozial- und Erziehungswissenschaften
Fachkräfte der kommunalen Sozialplanung
haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen in allen Feldern der sozialen Arbeit und der freien Wohlfahrtspflege
politisch interessierte und aktive BürgerInnen oder PolitikerInnen in der Kommunalpolitik
Autor | Herausgeber
Silke Mardorf ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Statistischen Bundesamt in Bonn im Bereich Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Koordinatorin des kommunalen Armutsberichts für die Stadt Gießen.
Rezensionen
"Das Buch [...] kann als ein grundlegendes Werk für die Armuts- und Sozialberichterstattung eingestuft werden. Es vermittelt einen fundierten Überblick über die Entwicklungen und den Stand kommunaler Berichterstattung bis zum Jahr 2004." www.socialnet.de, 20.06.2007
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