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Gescheiterte KanzlerkandidatenGescheiterte Kanzlerkandidaten
Gescheiterte Kanzlerkandidaten
Hrsg.: Forkmann, Daniela / Richter, Saskia

Gescheiterte Kanzlerkandidaten

Von Kurt Schumacher bis Edmund Stoiber

Aus der Reihe: Göttinger Studien zur Parteienforschung

2007. 440 S. Br.
ISBN: 978-3-531-15051-2

Warum scheitern Kanzlerkandidaten? Ein politikwissenschaftlicher und historischer Überblick

39,90
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Das Buch
Erfolgreiche Kanzlerkandidaten der Bundesrepublik waren Konrad Adenauer, Willy Brandt oder Helmut Kohl. Als Regierungschefs haben sie Geschichte gestaltet, an der Spitze christ- oder sozialdemokratisch geführter Koalitionen gestanden. Ihre Präsenz ist uns selbstverständlich. Doch beinahe hätten die deutschen Bundeskanzler Kurt Schumacher, Franz Josef Strauß, Oskar Lafontaine oder Edmund Stoiber geheißen. Warum diese jedoch bei dem Versuch scheiterten, ins Machtzentrum der deutschen Politik, das Kanzleramt, vorzudringen, ergründet der zweite Band der Göttinger Studien zur Parteienforschung. Was hat die Nominierung der Kandidaten begünstigt? Wie verlief der Wahlkampf? Und warum haben sie die politische Bühne am Wahltag als Verlierer verlassen? Neben biographischen Wurzeln, generationellen, persönlichen und politischen Prägungen beachten die Analysen gesellschaftliche Bedingungen, einschneidende Ereignisse im Wahljahr, parteiinterne, konkurrenz- und medienpolitische Konstellationen. Im Focus stehen die Fragen nach den Möglichkeiten politischer Führung und den Ursachen des Scheiterns, die die erfolglosen Kanzlerkandidaten zu "tragischen Helden" der deutschen Politik haben werden lassen.
Aus dem Inhalt
Ina Brandes: Kurt Schumacher - Franz Walter: Erich Ollenhauer - Matthias Micus: Willy Brandt - Daniela Forkmann: Rainer Barzel - Michael Koß: Helmut Kohl - Saskia Richter: Franz-Josef Strauß - Torben Lütjen: Jochen Vogel - Scott Gissendanner/Dirk Vogel: Johannes Rau - Michael Schlieben: Oskar Lafontaine - Stephan Klecha: Rudolf Scharping -Sebastian Fischer: Edmund Stoiber - Tim Spier: Guido Westerwelle - Peter Lösche: Fazit
Zielgruppe
PolitikwissenschaftlerInnen
HistorikerInnen
Autor | Herausgeber
Daniela Forkmann ist Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Göttingen.
Saskia Richter ist Doktorandin an der Universität Göttingen und Stipendiatin der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Sie arbeitet an einer Biographie über die Grünen-Politikerin Petra Kelly.
Rezensionen
"Sie [die Autorinnen] drehen den Spieß um, erzählen die Geschichte der Bundesrepublik verkehrt herum, aus der Perspektive der Verlierer. Es ist eine ungewöhnliche Perspektive. Aber auch eine gute. Denn so wurde es keine Geschichte des Regierens, sondern eine der Wahlkämpfe. Wahlkampfzeiten sind politische Ausnahmezustände, spannend für die Bevölkerung, nervenaufreibend für die Politiker." Süddeutsche Zeitung, 20.11.2007
"Die beiden Herausgeberinnen legen mit dem Band [...] eine höchst interessante politische Geschichtsstunde vor, die viele in Vergessenheit geratene Aspekte der bundesrepublikanischen Geschichte neu beleuchtet." www.hr-online.de, 24.07.2007
"Das [...] Buch besticht durch die eher selten anzutreffende Kombination von wissenschaftlicher Analyse sowie gut verständlicher und entsprechend lesbarer Schreibe. [...] Jedes einzelne der zwölf Kapitel stellt den Verlierer in seinen zeithistorischen Kontext und liefert höchst spannende Ausschnitte der Bonner respektive Berliner Republik. So wird auch eineihes Verklärte gerade gerückt, wird aus manch absoluter Niederlage auch ein relativer oder indirekter Erfolg. Wer sich mit dem Wissen über die Kanzler, unter denen sich ja auch tragisch gescheiterte Gestalten wie Ludwig Erhard oder Kurt-Georg Kiesinger fanden, nicht begnügen will, für den ist dieses Buch ein Muss." Letzebuerger Journal, 24.07.2007
"Ein spannendes Buch." politik & kommunikation, Juli/August 2007
"Entstanden ist ein Buch, das mehr als nur den wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird. Es ordnet ein und wertet, verdeutlicht Zeitgeschichte an Personen und dokumentiert die spannenden Verflechtungen der Persönlichkeiten innerhalb des Parteiensystems. Und es gibt dem politisch interessierten Leser die Möglichkeit einer Zeitreise in die Vergangenheit, um seine eigenen Erinnerungen mit den politischen Geschehnissen damals abzugleichen." www.wdr5.de, 12.06.2007
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