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Medienkultur und soziales HandelnMedienkultur und soziales Handeln
Medienkultur und soziales Handeln
Hrsg.: Thomas, Tanja

Medienkultur und soziales Handeln

Aus der Reihe: Medien - Kultur - Kommunikation

2008. 321 S. mit 7 Abb. u. 4 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-15128-1

Lehrbuch

Gesellschaftstheoretische und empirische Analysen der Mediatisierung des Alltags

34,95
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Das Buch
„Medienkultur“ ist ein vergleichsweise junges kulturwissenschaftliches Konzept. Der Band leistet einen Beitrag zu seiner Konturierung und verknüpft es mit „sozialem Handeln“, das in der Soziologie fundiert ist. Um das komplexe Verhältnis von Kultur und sozialem Handeln in der Gegenwart theoretisch zu fassen, wird als einer der Ausgangspunkte vorgeschlagen, Medienkulturen als Realisierung mediatisierter kultureller Praktiken in ihren jeweiligen gesellschaftlichen Konstellationen zu spezifischen historischen Zeitpunkten zu verstehen. Die Beiträge des Bandes reflektieren die gesellschaftliche Bedeutung von Medien und medialen Deutungsangeboten im Gebrauch; sie beleuchten ausgewählte Aspekte sozialen Handelns in einer Medienkultur, in denen Medien- und Alltagserfahrungen zu jenen Weisen verknüpft werden, in denen beispielsweise Paar- und Geschlechterbeziehungen, Jugend und Freundschaft, Konsum, Körper und Schönheit, Spiel, politische Partizipation oder Religion erlebt, aber auch gestaltet werden. Damit diskutieren sie soziales Handeln in Medienkulturen auch hinsichtlich seines Potenzials zur Reproduktion und Veränderung sozialer Strukturen und Beziehungen.
Aus dem Inhalt
(Auszug) Friedrich Krotz: Kultureller und gesellschaftlicher Wandel im Kontext des Wandels von Medien und Kommunikation - Andreas Hepp: Netzwerke der Medien - Netzwerke des Alltags - Udo Göttlich: Aspekte der Alltagsdramatisierung in der Medienkultur - Elisabeth Klaus: Reality-TV als neue Kommunikationsform - Jutta Röser: Zuhause in der Mediengesellschaft - Michael Jäckel: Über den Zusammenhang von Medien, Konsum und Zufriedenheit - Gabriele Klein: Bilderwelten - Körperformen u.a.
Zielgruppe
Dozenten und Studierende der Medien- und Kommunikationswissenschaft, Kulturwissenschaft, Soziologie, Pädagogik
Autor | Herausgeber
Dr. Tanja Thomas ist Juniorprofessorin für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur an der Universität Lüneburg.
Rezensionen
"Das Buch bietet eine gute Bestandsaufnahme zu den verschiedensten Forschungsarbeiten im Bereich der Medienkultur und eine Grundlage zur Anbindung an die internationale Forschung, [...]." Soziologische Revue, 1-2010
"Insgesamt bietet der Band sehr lesenswerte Beiträge, die vor allem im Hinblick auf die gesellschaftliche Bedeutung der (Alltags-)Medien nachdenklich machen. Der besondere Reiz liegt darin, dass das Spannungsfeld von subjektiv sinnhaftem Medienhandeln [...] und der gesellschaftlichen Bedeutung von Medienkultur mit einem kritischen Blick verbunden wird." tv diskurs, 01-2009
"Die theoretischen Konzepte liefern eine wissenschafts-kommunikative Begriffsumgebung und Register der möglichen Zuordnung, die dem wissenschaftstheoretischen Verständnis von Hermeneutik alle Ehre machen. Wer sich in dieses Buch vertieft, wird bei anderen schon erbrachten Texten der AutorInnen noch einmal nachschlagen, nachlernen und nachdenken." medien & zeit - Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart, 03/2008
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