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Arbeit gegen ArmutArbeit gegen Armut
Arbeit gegen Armut
Autor: Gebauer, Ronald

Arbeit gegen Armut

Grundlagen, historische Genese und empirische Überprüfung des Armutsfallentheorems

2007. 265 S. mit 45 Abb. u. 11 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-15222-6

Grundlagen, historische Genese und empirische Überprüfung des Armutsfallentheorems

49,95
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Das Buch
Es wird immer wieder behauptet, dass sich Sozialleistungsempfänger wegen mangelnder Lohnanreize gegen die Aufnahme von Arbeit entscheiden und damit dauerhaft in Armut verbleiben (Armutsfallentheorem). Sozialpolitische Reformen setzen aufgrund dieser Befürchtungen zunehmend auf "Arbeit gegen Armut". Ronald Gebauer untersucht in einem ersten Schritt historisch-soziologisch die Auffassung, dass Arbeit der Schlüssel zur Lösung des Armutsproblems in modernen Gesellschaften ist. In einem weiteren Schritt werden die theoretischen Grundlagen des Armutsfallentheorems diskutiert. Wie verhält es sich aber nun mit dem Realitätsgehalt des Armutsfallentheorems? Die meisten empirischen Untersuchungen belegen, dass Sozialleistungsbezug überwiegend kurzfristiger Natur ist. Ausgehend von diesen Ergebnissen wird eine eigene Datenauswertung des Sozio-ökonomischen Panels (Sozialhilfe) vorgestellt.
Aus dem Inhalt
Die Struktur des Verhältnisses von Armut und Arbeit - Freiwillige und unfreiwillige Arbeitslosigkeit in den Konzepten der modernen Wirtschaftstheorie - Arbeitslosigkeit und "Armutsfalle" - "Armutsfalle", Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II - Die Armutsfalle im interdisziplinären Kontext - Gibt es eine Armutsfalle in der bundesdeutschen Sozialhilfe?
Zielgruppe
SoziologInnen
PolitikwissenschaftlerInnen
Autor | Herausgeber
Ronald Gebauer ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 580 an der Universität Jena.
Rezensionen
"Insgesamt ein interessantes Buch, das nicht nur für Soziologen und Politikwissenschaftler lesenswert ist [...]." caritas in NRW, 03/2007
"Ronald Gebauer entlarvt mit seiner theoretischen und quantitativ-empirischen Arbeit das ökonomische Armutsfallentheorem aus einer soziologischen Perspektive als einen Mythos." www.socialnet.de, 04.06.2007
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