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Von Rom nach AmsterdamVon Rom nach Amsterdam
Von Rom nach Amsterdam
Autoren: Wobbe, Theresa / Biermann, Ingrid

Von Rom nach Amsterdam

Die Metamorphosen des Geschlechts in der Europäischen Union

2009. 218 S. mit 5 Abb. u. 3 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-15323-0

Über Gleichstellung in Europa

34,95
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Das Buch
Als am 25. März 1957 die „Europäische Wirtschaftsgemeinschaft“ (EWG) gegründet wurde, verpflichteten sich die Mitgliedstaaten auf das Prinzip der Lohngleichheit für Frauen und Männer. In diesem Buch wird gezeigt, wie diese Vorgabe trotz der geschlechterpolitischen Stille der Nachkriegszeit verankert werden konnte und auf dem Weg von Rom nach Amsterdam verschiedene Metamorphosen erfahren hat. In einer institutionalistischen Sicht wird herausgearbeitet, dass die supranationale Gleichheitsidee in einem System, das selbst ständig im Wachstum begriffen ist, ebenfalls wächst und dass mit dem Vertrag von Amsterdam (1997) der Gleichheitsanspruch erheblich ausgeweitet wird. Dieser Wandel des Geschlechts ist Teil einer supranationalen Umcodierung der Gleichheit, die in eine übergreifende globale Struktur eingebettet ist.
Aus dem Inhalt
Nationalstaat, Geschlecht und supranationale Gleichberechtigungsnormen - Die Genese supranationaler Gleichberechtigungsnormen: Die Lohngleichheit im Kontext des Gemeinsamen Marktes und internationaler Sozialstandards - Die Stabilisierung des Pfades: Gleichberechtigung im Medium des Rechts - Die Initiierung einer Strukturebene für Gleichberechtigung im Kommissionsbereich und im Europäischen Parlament - Gleichberechtigung im Sog des Binnenmarktes: Soziale Mindeststandards in der europäischen Wettbewerbsregion - Interferenzen von Geschlechtergleichheit und Diskriminierungsverbot - Zusammenfassung und Ausblick: Die Metamorphosen der Gleichheit
Zielgruppe
Studierende, Lehrende und Forschende der
- Soziologie
- Politikwissenschaft
- Frauen- und Geschlechterforschung
- European Studies
Autoren | Herausgeber
Theresa Wobbe, Prof. Dr., lehrt Soziologie und Geschlechtersoziologie an der Universität Erfurt.
Dr. Ingrid Biermann, Soziologin, Mitglied des DFG/ANR-Forschungsprojekts: Metamorphosen der Gleichheit, Universität Erfurt.
Rezensionen
"[...] eine fundierte Beschreibung der kurzen Reise der europäischen Geschlechterpolitik von Rom nach Amsterdam - und der Gewinne, die Männern und Frauen daraus erwachsen sind." taz - die tageszeitung, 31.10.2009
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