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Warum nicht gleich?Warum nicht gleich?
Warum nicht gleich?
Hrsg.: Holtz-Bacha, Christina / König-Reiling, Nina

Warum nicht gleich?

Wie die Medien mit Frauen in der Politik umgehen

2007. IV, 218 S. mit 13 Abb. u. 15 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-15357-5

Lehrbuch

Studien, Interviews und Erfahrungsberichte zur Darstellung von Politikerinnen in den Medien

29,95
Lieferbar, versandfertig in 3 Tagen
Das Buch
Lange wurde darüber geklagt, dass Politikerinnen in den Medien unzureichend Beachtung finden - und wenn über sie berichtet wird, spielt ihr Äußeres eine größere Rolle als ihre politische Arbeit. Mittlerweile sind Frauen in der Politik häufiger vertreten als noch vor einigen Jahren und sie befinden sich dort vermehrt auch auf Positionen, die als Männerdomänen galten. Die Beiträge dieses Bandes gehen der Frage nach, ob sich der Umgang der Medien mit Politikerinnen geändert hat, wie heute über Frauen in der Politik berichtet wird, ob es immer noch Grund zur Klage gibt und – wenn das so ist – woran das liegt.
Aus dem Inhalt
Vorwort: Heide Simonis - Einleitung: Politikerinnen in den Medien (Christina Holtz-Bacha) -
Portraying Politics: Gender, Politik und Medien (Mervi Pantti) - Ist die Politik (noch) ein männliches Geschäft? (Beate Hoecker) - Wie gehen die Medien mit Politikerinnen um? (Renate Schmidt) -
Frau und Grüne - eine besondere Herausforderung? Claudia Roth, MdB, Bundesvorsitzende von B 90/Die Grünen befragt von Katja Mensing - Frau nach Rau. Die Berichterstattung zur Bundespräsidentenwahl 2004 (Nancy Drinkmann & Claudio Caballero) - Angela Merkel in den Medien (Thomas Koch) - Wie gehen die Medien mit den Politikerinnen um? (Brigitta Stauber-Klein) - Sind die Politikerinnen reif für die Medien - sind die Medien reif für die Frauen? (Bettina Schausten) - Müssen sich Politikerinnen anders vermarkten als ihre Kollegen? Silvana Koch-Mehrin, MdEP, befragt von Sigrun Eibner - Ist der Journalismus (noch) ein männliches Geschäft? (Romy Fröhlich)
Zielgruppe
Studierende und Lehrende der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie
Institutionen der politischen Bildung, Politikberatung
Autor | Herausgeber
Dr. Christina Holtz-Bacha ist Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg. Schwerpunkte der Forschung: Politische Kommunikation, strategische Kommunikation, Medienpolitik.
Nina König-Reiling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg. Schwerpunkte der Forschung: Mediennutzungs- und Wirkungsforschung, Politische Kommunikation.
Rezensionen
"'Warum nicht gleich?' ist das Ergebnis des so notwendigen Dialogs zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Politikerinnen und Journalistinnen. Sein unbestreitbarer Wert liegt vor allem darin, einen schnellen Überblick über die angesprochenen Problemfelder zu erlauben und in kompakter Form Diskussionsanstöße zum Umgang der Medien mit Frauen in der Politik zu liefern." Publizistik, 02/2008
"Neben wissenschaftlichen Analyen finden sich Erfahrungsberichte von Polikerinnen, darunter Silvana Koch Mehrin, Claudia Roth und Renate Schmidt. Damit wird auf sehr anschauliche Weise deutlich, dass Frauen, wenn sie erfolgreich sein wollen, 'an zwei Fronten' zu kämpfen haben: 'gegenüber der Männerwelt der Politik und der des Journalismus. Und auch zwischen ihnen gibt es enge Verbindungen und Netzwerke, die nicht so einfach zu überwinden sind.'." www.zpol.de (Zeitschrift für Politikwissenschaft), 27.03.2008
"Dieses Buch sei all denen empfohlen, die Interesse an der Politik-, Sozial-, Kommunikations- und Medienlandschaft haben. Vor allem jungen Leserinnen und Lesern, da in Deutschland zu Gender und Medien ein 'weites Feld' zu erschließen ist [...]." Das Parlament, 18.02.2008
"Der Sammelband kann für Wissenschaftler, Journalisten und Politiker gleichermaßen von Interesse sein. Neben den empirischen Ergebnissen werden auch Forschungslücken auf dem Gebiet der medialen Darstellung von Politiker/innen aufgezeigt. Für Journalisten und Politiker schließlich könnte der Einblick in die Praktiken, mit denen ein ungleiches Bild von Frauen und Männern in der Politik vermittelt wird, von Interesse sein." www.pr-guide.de, 03.12.2007
"In Anbetracht der noch relativ wenigen Befunde über die Darstellung der Politikerinnen in den Medien bereichert die Veröffentlichung die Fachliteratur." www.journalistinnen.de, 29.06.2007
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