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Vergessen? Verschwiegen? Verdrängt?Vergessen? Verschwiegen? Verdrängt?
Vergessen? Verschwiegen? Verdrängt?
Hrsg.: Pöttker, Horst / Schulzki-Haddouti, Christiane

Vergessen? Verschwiegen? Verdrängt?

10 Jahre "Initiative Nachrichtenaufklärung"

2007. 255 S. mit 4 Abb. u. 4 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-15435-0

Expertenbeiträge zur investigativen Recherche

39,95
Lieferbar, versandfertig in 3 Tagen
Das Buch
Es gibt viele Gründe dafür, warum bestimmte Themen in den Medien zu kurz kommen. Die „Initiative Nachrichtenaufklärung“ (INA) versucht, sie dennoch ins öffentliche Bewusstsein zu heben. Seit 1997 veröffentlicht sie Jahr für Jahr eine Top-Ten-Liste, die auf die blinden Flecken der journalistischen Berichterstattung hinweist.
Der Band dokumentiert die Top-Ten-Listen der vergangenen zehn Jahre und gibt Auskunft über Arbeitsweisen, Erfolge und Probleme dieser zivilgesellschaftlichen Initiative. Verschiedene Expertenbeiträge zur investigativen Recherche zeigen, wie Journalisten dem Problem der medialen Vernachlässigung entgegenwirken können.
Aus dem Inhalt
Mit Beiträgen von Anke Martiny, Horst Pöttker, Christian Schicha, Rita Vock, Christiane Schulzki-Haddouti, Peter Ludes, Caja Thimm, Sandra Berlinecke, Johannes Ludwig, Hubertus Gärtner, Manfred Redelfs, Carl Jensen,
Christoph Hickmann sowie: Die Top Ten der vernachlässigten Themen 2006, Statut der Initiative Nachrichtenaufklärung, Geschäftsordnung der INA-Jury, Die Top Ten der vernachlässigten Themen 1997-2005 (Kurzfassungen)
Zielgruppe
Studierende und Lehrende der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Journalistik
Institutionen der Journalistenaus- und -weiterbildung
Journalisten
Autor | Herausgeber
Dr. Horst Pöttker ist Geschäftsführer der "Initiative Nachrichtenaufklärung" und Professor für Journalistik an der Universität Dortmund mit dem Schwerpunkt Theorie und Praxis des Journalismus.
Christiane Schulzki-Haddouti ist freie Journalistin und Buchautorin und nimmt gegenwärtig einen Lehrauftrag an der Universität Bonn wahr.
Rezensionen
"Die Mischung, sowohl der Autoren als auch der Themenbereiche, ist durchweg gelungen. Wo anfangs noch eher theoretisch analysiert wird, warum Themen vernachlässigt werden und warum Nachrichtenfaktoren ursprünglich als kritisches Konzept angelegt waren, geht es anschließend auch durchaus anekdotisch zu - mit guten Beispielen für investigativen Journalismus: angefangen bei Watergate bis hin zu einem Paderborner Landrat, der sein Knöllchen nicht bezahlen wollte." Journalistik Journal, 02/2007
"[...] ein grundsolides und verantwortungsbewusstes Handbuch [...]." Publizistik, 01/2008
"Höchst interessant, geradezu spannend ist die Retrospektive, welche Themen aus Sicht der INA und ihrer Juroren in den letzten zehn Jahren vergessen, verschwiegen und verdrängt wurden. Zum Beispiel las man kaum etwas über das weitere Schicksal von aus deutschland abgeschobenen Asylbewerbern." message, 04/2007
"[...] die Nachrichtenaufklärung [schafft es] mit dem Buch, den Leser für zu kurz gekommene Themen zu sensibilisieren und die eigene Recherche einmal kritisch zu reflektieren." INSIGHT, 09/2007
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