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Diskriminierung in der EinwanderungsgesellschaftDiskriminierung in der Einwanderungsgesellschaft
Diskriminierung in der Einwanderungsgesellschaft
Autor: Hormel, Ulrike

Diskriminierung in der Einwanderungsgesellschaft

Begründungsprobleme pädagogischer Strategien und Konzepte

2007. 276 S. mit 8 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-15574-6

Eine sozialwissenschaftliche Analyse von Begründungsproblemen
pädagogischer Strategien und Konzepte

59,95
Lieferbar, versandfertig in 1-2 Werktagen
Das Buch
Die Auseinandersetzung mit Diskriminierung gewinnt in politischen und rechtlichen Kontexten zunehmend an Bedeutung. Sozialwissenschaftliche und pädagogische Thematisierungen von Diskriminierungen können jedoch an die dort gängigen normativen Verwendungsweisen nicht unmittelbar anschließen. Sie sind darauf verwiesen, die Plausibilitätsbedingungen der Beschreibungsform 'Diskriminierung' und die Semantiken, die selektiv bestimmte klassifizierende Unterscheidungen als Diskriminierungen zum Thema machen, systematisch zu berücksichtigen.
Ulrike Hormel diskutiert im Interesse einer Klärung des Diskriminierungsbegriffs Ansätze der sozialpsychologischen Vorurteilsforschung, Konzepte der institutionellen Diskriminierung sowie soziologische Analysen zur Soziogenese asymmetrischer Gruppenbeziehungen und zur Bestimmung des systematischen Stellenwerts von 'Staatsbürgerschaft' und 'Ethnizität' in der Einwanderungsgesellschaft.
Aus dem Inhalt
Diskriminierung in der sozialpsychologischen Vorurteilsforschung - Asymmetrische Gruppenbeziehungen und Diskriminierung - Diskriminierung auf der Grundlage von Staatsbürgerschaft, Nationalstaatlichkeit und Ethnizitätskonstruktionen - Möglichkeiten und Grenzen einer sozialwissenschaftlich fundierten Theorie der Diskriminierung in der Einwanderungsgesellschaft u.a.
Zielgruppe
Studierende und Lehrende der Soziologie und Pädagogik
Autor | Herausgeber
Dr. Ulrike Hormel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften der Pädagogischen Hochschule Freiburg.
Rezensionen
"Faszinierend an der Arbeit ist, dass Hormel einen großen teil der Urteile, mit denen wir für gewöhnlich Diskriminierung wahrnehmen und einordnen, als Ausfluss von Theorien beschreibt, die im Hinblick auf das Phänomen Diskriminierung keine ausreichenden Erklärungen liefern, Ferner werden bisherige Interpretationen von empirischen Ergebnissen auf ihre Haltbarkeit überprüft und es kommt zu überraschend neuen Deutungen. Bedeutend ist der Versuch der Autorin, getrennt voneinander laufende wissenschaftliche Diskurse über das Thema Diskriminierung zueinander in Beziehung zu setzen. Dies ist eine echte Bereicherung der ansonsten häufig blauäugigen, weil auf ihre Spezialisierung setzenden scientific community, die selbst häufig in einem Mainstream von sich wiederholenden Begriffen, Theoremen und auch Meinungen schwimmt." www.socialnet.de, 30.08.2008
Internetressourcen / E-Mails
E-Mailadresse des Autors
» hormel@ph-freiburg.de
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