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Frauen, Politik und MedienFrauen, Politik und Medien
Frauen, Politik und Medien
Hrsg.: Holtz-Bacha, Christina

Frauen, Politik und Medien

2008. IV, 269 S. mit 21 Abb. u. 17 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-15693-4

Die Darstellung von Frauen in höchsten Staatsämtern im internationalen Vergleich

34,95
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Das Buch
Wenngleich der Anteil von Frauen in der deutschen Politik noch längst nicht ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht, haben sie sich mittlerweile doch auch auf den höheren Ebenen der Politik etabliert. Erledigen sich damit auch die Klagen über die Art und Weise, wie die Medien über Politikerinnen berichten? Führt die stärkere Sichtbarkeit von Frauen in der Politik auch zu einer besonderen Ansprache von Wählerinnen?
Dieses Buch fasst Untersuchungen aus verschiedenen Ländern, in denen Frauen höchste Staatsämter innehaben, zusammen und prüft, wie die Medien mit ihnen umgehen und wie sich Wahlkampagnen von und für Frauen gestalten.
Aus dem Inhalt
Ist die Macht nun weiblich? - Der Merkel-Faktor – Die Berichterstattung der Printmedien über Merkel und Schröder im Bundestagswahlkampf 2005 - Doof und heiter? Bildberichterstattung über Angela Merkel - Bildberichterstattung Angela Merkel - Merkel und Fußball: Die Kanzlerin im Angriff auf eine Männerbastion - Zielgruppe Frauen? (Wahlkämpfe 2002 und 2005) - Politikerinnen in den Medien (Wahlkampf 2002 und 2005) - Madame la Présidente? Ségolène Royal und der französische Präsidentschaftswahlkampf in der deutschen und in der französischen Presse - Angie und Ségolène. Die Berichterstattung über Kandidatinnen im dt.-frz. Vergleich - Michelle Bachelet und die Massenmedien: die Kosten einer Kulturrevolution (Santiago de Chile) - Media and the gendered vote in Finnish presidential elections - Die Berichterstattung über Cristina Fernandez Kirchner (Argentinien)
Mit Beiträgen von Christina Bauer, Elisabet Gerber, Christina Holtz-Bacha, Anette Keil, Susanne Kinnebrock, Tom Knieper, Thomas Koch, Jacob Leidenberger, Tom Moring, Malvina Rodriguez
Zielgruppe
Lehrende und Studierende der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie
Akteure der politischen Bildung, journalistische und politische Praxis
Autor | Herausgeber
Dr. Christina Holtz-Bacha ist Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Rezensionen
"Für die Beschäftigung mit der medialen Berichterstattung über Politikerinnen stellt der Band insgesamt einen empirisch fundierten Beitrag dar, der insbesondere für die politische Kommunikationsforschung und Teile der kommunikationswissenschaftlichen Geschlechterforschung weiterführende Befunde liefert." Querelles-Net.de, 01/2009
"Insgesamt gibt der Sammelband einen fundierten Überblick über die mediale präsentation von Politikerinnen. Insbesondere der internationale Vergleich erweist sich als fruchtbar und wirft weitergehende Forschungsfragen auf." Publizistik, 04/2008
"Alle elf Beiträge des Bandes [...] sind trotz des wissenschaftlichen Anspruchs leicht verständlich geschrieben. Angereichert mit Tabellen und Diagrammen vermitteln die Thesen nachvollziehbare Tatsachen, die sich vermutlich beim Wahlkampf 2009 wiederholen." www.journalistinnen.de, 13.11.2008
"Sehr schön: Aufgestellte Thesen werden nicht einfach essayistisch vorgetragen, sondern mit Tabellen und Diagrammen untermauert, die sehr zum Verständnis beitragen." politik & kommunikation, 07-08/2008
"Eine Analyse der österreichischen Medienlandschaft hinsichtlich ihrer Darstellung von Politikerinnen in einer Dimension, wie wir sie in diesem Band vorfinden, ist wünschenswert und vor allem auch notwendig, denn sie könnte mit der Mär von der oftmals attestierten eingebildetetn Ungleichbehandlung endlich aufräumen." AEP Informationen - Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, 03/2008
"[...] die empirischen Studien [zeigen], dass Frauen als Repräsentantinnen einer Partei oder Fraktion - außer in den Wahlkämpfen um Spitzenämter - nur eine marginale Rolle in der alltäglichen Politikdarstellung spielen. Hier greift [...] die nach wie vor starke Interdependenz von überwiegend androzentrisch ausgerichteten Medienanstalten und männlich geprägten Politiknetzwerken. Es wird also noch weiterer Generationen von Journalistinnen und Politikerinnen bedürfen, um das Irritierende und Neue der weiblic
Leserstimmen
"Ein wissenschaftliches Buch, das neueste Statistiken und Untersuchungen darstellt, trotzdem leicht lesbar und fesselnd geschrieben." Newsletter der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauenbeauftragte und Gleichstellungsbeauftragte, Juni 2008
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