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Die Gegenwart der VergangenheitDie Gegenwart der Vergangenheit
Die Gegenwart der Vergangenheit
Hrsg.: Kailitz, Steffen

Die Gegenwart der Vergangenheit

Der „Historikerstreit“ und die deutsche Geschichtspolitik

2008. 154 S. Br.
ISBN: 978-3-531-16132-7

Geschichtspolitik in Deutschland auf dem Prüfstand

39,95
Lieferbar, versandfertig in 3 Tagen
Das Buch
Dieser Band zum "Historikerstreit" ist als ein Beitrag zur Erforschung der Geschichtspolitik in Deutschland anzusehen. Dabei ist die Geschichtspolitik (oder Erinnerungspolitik) als ein für die Herausbildung gemeinsamer Vorstellungen in einem politischen System, sprich der "nationalen Identität", sehr bedeutsames Politikfeld anzusehen, auf dem Deutungen der Vergangenheit und Gegenwart um Anerkennung im Gemeinwesen ringen. Der "Historikerstreit" lässt sich dabei mit Fug und Recht als das bedeutendste Kapitel im Buch der Geschichtspolitik der Bundesrepublik Deutschland bezeichnen.
Aus dem Inhalt
Die politische Deutungskultur der Bundesrepublik Deutschland im Spiegel des „Historikerstreits" - Geschichte als politische Wissenschaft – Der Historikerstreit - Historikerstreit – transnational - Wie die Historie öffentlich gebraucht wird: Jürgen Habermas und der Historikerstreit - Die wissenschaftliche Dimension des „Historikerstreits“ auf dem Prüfstand. Eine Auseinandersetzung mit Ernst Nolte und Jürgen Habermas - Das Ende des ideologischen Zeitalters? Ideologisches Denken vor und nach dem Historikerstreit - Der „Historikerstreit“ und die Frage der Historisierung des Nationalsozialismus - Hitlers Russland. Eine alternative Sicht auf den „kausalen Nexus“ zwischen Bolschewismus und Nationalsozialismus
Zielgruppe
PolitikwissenschaftlerInnen
HistorikerInnen
Autor | Herausgeber
Dr. Steffen Kailitz lehrt Politikwissenschaft an der Universität Dresden.
Rezensionen
"Die politikwissenschaftlich akzentuierten Beiträge fassen den 'Historikerstreit' auf als ein Musterbeispiel dafür, mit welchen Mitteln der Kampf um Deutungsmacht ausgefochten wurde und welche erfolgsverheißenden Strategien dabei zur Anwendung kamen. Insbesondere der Beitrag von Steffen Kailitz verortet die politisch-kulturelle Bedeutung des 'Historikerstreits' mit wohltuender Nüchternheit [...]." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2009
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