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Wissensgesellschaft und soziale UngleichheitWissensgesellschaft und soziale Ungleichheit
Wissensgesellschaft und soziale Ungleichheit
Autor: Rohrbach, Daniela

Wissensgesellschaft und soziale Ungleichheit

Ein Zeit- und Ländervergleich

2008. 276 S. mit 27 Abb. u. 27 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-16229-4

Über das Verhältnis von sozialer Ungleichheit und Wissensgesellschaft: Die Fakten

39,95
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Das Buch
Die quantitativen Sekundäranalysen von volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungsdaten, anderen Aggregatdaten und Individualdaten aus 20 OECD-Ländern über den Zeitraum 1970 bis 2002 erbringen Folgendes: Erstens zeigt sich, dass die Entwicklung hin zu einer Wissensgesellschaft im Gange, aber nicht bereits abgeschlossen ist, zweitens wird deutlich, dass der Ausbau der Wissensgesellschaft durchschnittlich mit einem Bedeutungsverlust von Bildung, aber mit Einkommensgewinnen von Hochqualifizierten einhergeht und drittens wird klar, dass mit der ökonomischen Bedeutung des Wissenssektors die Einkommensungleichheit zunimmt. Weder ist also davon auszugehen, dass Ungleichheit mit fortschreitender ökonomischer Entwicklung zwangsläufig und kontinuierlich abnimmt, noch zeichnen sich moderne Gesellschaften durch eine immer stärker werdende Bedeutung von Bildung für sozialen Erfolg oder gar eine reine meritokratische Schließung aus.
Aus dem Inhalt
Wissensgesellschaft: Begriffsbestimmung und Messkonzept - Soziale Ungleichheit in der Wissensgesellschaft - Die Entwicklung der Wissensgesellschaft in 19 OECD-Ländern von 1970 bis 2002 - Bildung und Einkommen in 18 OECD-Ländern von 1985 bis 2002 - Wissensgesellschaft und Einkommensungleichheit in 19 OECD-Ländern von 1970 bis 1999
Zielgruppe
- SozialwissenschaftlerInnen
- PolitikwissenschaftlerInnen
Autor | Herausgeber
Daniela Rohrbach ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsdatenzentrum im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn.
Rezensionen
"Eine soziologische Analyse, die bildungspolitisch und nicht zuletzt bildungstheoretisch zu denken gibt."
Pädagogik, 06/2009
"Diese Befunde können nicht nur Sonntagsredenschreibern zur Lektüre empfohlen werden, sondern auch Studierenden und Forschenden der Soziologie, Politikwissenschaft und Ökonomie, die an einer ernsthafteren Auseinandersetzung mit den Entwicklungen und Auswirkungen von Wissensökonomien interessiert sind." www.zpol.de (Zeitschrift für Politikwissenschaft), 13.01.2009
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