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Top GirlsTop Girls
Top Girls
Hrsg.: Hark, Sabine / Villa, Paula-Irene Autor: McRobbie, Angela
Übersetzer: Pohlen, Carola / Voß, Katharina / Wachholz, Michael

Top Girls

Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes

Aus der Reihe: Geschlecht und Gesellschaft

2010. 240 S. Br.
ISBN: 978-3-531-16272-0

Auf dem Weg zu einem neuen Feminismus?

24,95
Lieferbar, versandfertig in 1-2 Werktagen
Das Buch
Mit dieser fulminanten Studie über den gegenwärtigen Zustand des Feminismus und seiner Verhandlung in der Populärkultur nimmt Angela McRobbie das zeitgenössische Aufatmen über das ,Ende des Feminismus’ kritisch ins Visier. Nicht zuletzt sei dies auch eine Folge davon, dass boshafte Retraditionalisierungen von Geschlechterregimes die (kulturelle) Oberhand gewinnen. McRobbie analysiert empirisch, wie sich Konsum- und Populärkultur Rhetoriken und Bilder von weiblicher Freiheit und Autonomie aneignen und damit vordergründig den Erfolg von Frauen zu unterstützen scheinen.
Doch McRobbies Tiefenbohrungen in die Welten von Bridget Jones und Heidi Klum zeigen, dass Frauen faktisch in neue, post-feministische ,neurotische’ Abhängigkeiten gedrängt und (wieder einmal) degradiert werden. Scharfzüngig analysiert die Autorin kulturelle Phänomene und deren widersprüchliche Wirkungen im Alltag von Frauen: Modephotographie, Fernsehserien, die ,Bearbeitung’ des Körpers und deren Zusammenhang mit Essstörungen, ,sinnloser Wut’, Körperhysterie. Angela McRobbie wird mit diesem Buch ihrer Position als prominente feministische Stimme und Klassikerin der Cultural Studies einmal mehr gerecht.
Aus dem Inhalt
Ambivalenzen der Sichtbarkeit. Einleitung zur deutschen Ausgabe - Was kommt nach dem Feminismus? - Postfeminismus und Postkultur: Bridget Jones und die neue Geschlechterordnung - Ist der Feminismus zu Ende? Die Politik der Desartikualtion - Top Girls? Junge Frauen und der neue Geschlechtervertrag - Unlesbare Wut: Postfeministische Störungen - 'What not to Wear' und postfeministische symbolische Gewalt - Fazit: Innerhalb und außerhalb der feministischen Wissenschaft
Zielgruppe
- SoziologInnen
- Frauen- und GeschlechterforscherInnen
- KulturwissenschaftlerInnen
- KommunikationswissenschaftlerInnen
- an Kultur und Gesellschaft Interessierte
Autor | Herausgeber
Angela McRobbie ist Professorin für Kommunikationswissenschaften am Goldsmith College University of London.
Die Herausgeberinnen:
Sabine Hark, Soziologin, ist Professorin für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin.
Paula-Irene Villa, Soziologin, ist Professorin für Soziologie/Gender Studies an der LMU München.
Rezensionen
"'Top Girls' ist ein bei aller Vielschichtigkeit klar geschriebenes Buch, das nicht nur den neuesten Trick des Patriarchats mit der gebührenden Schärfe bloßstellt, sondern verschiedenste theoretische Ansätze zur Kritik und zur Skizze möglicher Alternativen heranzieht. Angela McRobbie [die Autorin] gelingt hier neben einer überzeugenden Analyse des Bestehenden auch ein aktualisierender Rückblick auf die Geschichte feministischer Theorie und Praxis. Ein empfehlenswertes, ein eigentlich lange überfälliges Buch, das sicher noch für einige Diskussionen sorgen wird." Phase 2 - Zeitschrift gegen die Realität (Literaturbeilage KILBY), 36-2010
"Ein sehr empfehlenswertes Buch, das zum Nachdenken über feministische antirassistische Politik anregt!" WeiberDiwan - Die feministische Rezensionszeitschrift, 2-2010
"[Es handelt sich] bei "Top Girls" um ein lesenswertes Buch, dem es gelingt, gegenwärtige Veränderungen in der Geschlechterordnung aufzuzeigen und dabei Überlegungen aus Soziologie, Geschlechterforschung und Cultural Studies sinnvoll zu verbinden." Zeitschrift für Sexualforschung, 4-2010
"Angela McRobbie [die Autorin] hat mit dem Begriff der "postfeministischen Maskerade" eine Erscheinung des Neoliberalismus benannt, für die frau bereits seit Jahren nach einer passenden Bezeichnung suchte. Allein schon deshalb wäre "Top Girls" lesenswert. Die kritische Einordnung dieses "Livestyles" in soziale und ökonomische Geschlechterdiskurse des flexiblen Kapitalismus ist sowohl verständlich, als auch pointiert formuliert und deckt überzeugend die Machtstrukturen auf, die der "freiwilligen" Anpassung an hegemoniale Weiblichkeitsideale zugrunde liegen. Ein Gewinn nicht nur für Frauen, die sich immer gefragt haben, was sie an Ally McBeal eigentlich so sehr gestört hat." AVIVA-BERLIN.de, 11.11.2010
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