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Grenzen von NetzwerkenGrenzen von Netzwerken
Grenzen von Netzwerken
Hrsg.: Häußling, Roger

Grenzen von Netzwerken

Aus der Reihe: Netzwerkforschung

2009. 224 S. mit 22 Abb. u. 26 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-16308-6

Zur Diskussion in der Netzwerkforschung

34,90
Lieferbar, versandfertig in 1-2 Werktagen
Das Buch
Während Systeme aufgrund ihrer Selbstreferenzialität über klare Grenzen verfügen, wird in der Netzwerkforschung noch kontrovers über den Status von Netzwerkgrenzen diskutiert. Als dynamische, mit Zentren und Peripherien ausgestattete, heterogene Gebilde können sich Netzwerke nicht über ihre Grenzen definieren, sondern durch das, was in ihren Aktivitätszentren passiert. Der Sammelband stellt die aktuelle Debatte vor und präsentiert die dabei bezogenen Standpunkte, wonach Netzwerke gar keine oder zumindest unscharfe Grenzen besitzen, diese zunächst narrativ durch die Akteure erzeugt werden und lediglich forschungspraktische Artefakte bilden, so dass Netzwerke selbst als Grenzen aufzufassen sind. Diese Debatte schärft das Selbstverständnis der Netzwerkforschung erheblich und unterstreicht gleichzeitig die Eigenständigkeit netzwerkforscherischer Ansätze für das Verständnis aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen (z.B. „next society“). Der Sammelband enthält sowohl theoretische als auch empirische Zugänge zu dem Thema.
Aus dem Inhalt
Felder und Systeme in Netzwerken - Wie die Netzwerktheorie zur Untersuchung sozialer Grenzen beitragen kann - Selektivitäten im Kontext hybrider Strukturen und systemischer Effekte – diskutiert an Beispielen regionaler Kooperation - Emotionen als die ‚verborgene‘ Basis sozialer Beziehungen. Möglichkeiten und Grenzen der Netzwerkforschung - Grenzen der Erfassung = Grenzen von Netzwerken? - Praktische versus theoretische Grenzen von sozialen Netzwerken - Grenzenlos oder ortsgebunden? Die informellen Netzwerke der deutschen Bevölkerung - Aus den Augen aus dem Sinn: das Verhältnis von Clustertheorie und Clusterpraxis - Netzwerkforschung auf einem Auge blind? Ein Beitrag zur Rolle von Netzwerken bei Stellenbesetzungen unter Berücksichtigung aller Akteure
Zielgruppe
- SoziologInnen
- Medien- und KommunikationswissenschaftlerInnen
- KulturanthropologInnen
- PolitikwissenschaftlerInnen
- HistorikerInnen
Autor | Herausgeber
Dr. Roger Häußling ist Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Technik- und Organisationssoziologie an der RWTH Aachen.
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