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Autor: Volland, Kerstin

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Inszenierungen des Temporalen bei Bergson, Deleuze und Lynch

Aus der Reihe: Medienbildung und Gesellschaft

2009. 191 S. mit 36 Abb. Br.
ISBN: 978-3-531-16404-5

Film als zeitanalytisches Medium

39,95
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Das Buch
Wird Zeit aus der engen Form des linearen Zeitverlaufs entlassen, dann folgen Ereignisse nicht mehr aufeinander und Wirkungen nicht mehr auf Ursachen - dann weicht die Eindeutigkeit des Geschehens einem Spiel der Möglichkeiten. Diese Idee kennzeichnet sowohl das Denken von Henri Bergson und Gilles Deleuze als auch das Filmschaffen von David Lynch.
Kerstin Volland stellt am Beispiel dieses Denkens Theorie, Methode und Forschungsweise der Filmanalyse dar. Aus medienpädagogischer Sicht zeigt sie auf, wie sich Zeit im Film ausschließlich durch das subjektive Erleben offenbart.
Aus dem Inhalt
Temporalität und Medien: Das Konzept der Zeitinszenierung - Zeit als schöpferischer Wandel: Bergsons Idee der Dauer - Gegenwart und Vergangenheit in der Dauer - Resümee Bergson: Zeitfiguren und ihr Verhältnis zum Film - Anschlussschnitt Deleuze: Die Dauer weiterdenken - Auf der aktuellen Seite der Zeit: Das Bewegungs-Bild - Auf der virtuellen Seite der Zeit: Das Zeit-Bild - Resümee Deleuze: Zeitfiguren und ihr Verhältnis zum Film - Welcome in Lynchland - u.a.
Zielgruppe
FachwissenschaftlerInnen aus den Bereichen Erziehungs- und Medienwissenschaft
Studierende und DozentInnen der Erziehungswissenschaft - insbesondere Medienpädagogik
Autor | Herausgeber
Dr. Kerstin Volland ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld in der AG 9 (Medienpädagogik, Forschungsmethoden, Jugendforschung).
Rezensionen
"[...] Vollands [die Autorin] detaillierte Auseinandersetzung [inspiriert] zu einer intensiveren Beschäftigung mit den Facetten kinematografischer Zeitinszenierungsstrategien und schärft das Bewusstsein für eine fundamentales, aber immer noch verkanntes Erkenntnis- und Gestaltungsmittel des Films." MEDIENwissenschaft, 4-2009
"Vollands Studie zur Inszenierung des Temporalen bei Bergson, Deleuze und Lynch überzeugt durch eine kluge, wenn auch kaum für Überraschung sorgende Auswahl des Untersuchungskorpus sowie durch schlüssige und präzise Argumentation. Darüber hinaus gelingt es Volland, die komplexen Gedankengänge Bergsons und Deleuzes nicht nur verständlich nachzuzeichnen, sondern auch gekonnt zu interpretieren und dadurch Leerstellen im Denken beider Philosophen aufzufüllen. [...] eine sehr lesenswerte und darüber hinaus stilistisch äußerst ansprechende Untersuchung." KULT_online, 21-2009
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