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Jungenforschung empirischJungenforschung empirisch
Jungenforschung empirisch
Hrsg.: Budde, Jürgen / Mammes, Ingelore

Jungenforschung empirisch

Zwischen Schule, männlichem Habitus und Peerkultur

2009. 248 S. mit 10 Abb. u. 7 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-16683-4

Jungen als Bildungsverlierer?

39,95
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Das Buch
Über Jungen in der Schule wird aktuell viel geredet, eine umfassende wissenschaftliche Auseinandersetzung steht jedoch bislang noch aus. Der Stand der Jungenforschung erweist sich als empirisch und theoretisch wenig fundiert, ein systematischer Bezug auf die Schule als Institution fehlt weitestgehend.
Dieses Buch zeigt aktuelle Perspektiven im Anschluss an das Habituskonzept auf und stellt Bezüge zwischen Schule, Jungen und Peerkultur aus nationaler und internationaler Sicht her. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass Jungen eine höchst heterogene Gruppe sind und dass das vereinfachte Bild der Jungen als Bildungsverlierer nicht haltbar ist.
Aus dem Inhalt
Theoretische Grundlinien: Positionen und Perspektiven von Jungenforschung - Die aktuelle 'Jungen-Debatte' - Jungenkatastrophe und Alphamädchen? - Empirische Befunde: Gruppendiskussion mit Grundschülern - Perspektiven für Jungenforschung an Schulen - 'Jungenverhalten' als interaktive Herstellungspraxis - 'Wir Jungs sind halt nicht so eine Gemeinschaft' - Internationale Perspektiven von Jungenforschung: Underachievement von Jungen in der Schule - Consuming Masculinities - Peer Culture, Masculinities and Schooling u.a.
Mit Beiträgen u.a. von Ingelore Mammes, Jürgen Budde, Andreas Krebs, Ruth Michalek, Maria Anna Kreienbaum, Hannelore Faulstich-Wieland, Hisao Ikeya, Ann Phoenix
Zielgruppe
FachwissenschaftlerInnen in den Bereichen Jugend- und Sozialisationsforschung und Medienpädagogik
Allgemeine Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Bildungssoziologie, Soziale Arbeit und Sozialpädagogik
Fachkräfte in allen pädagogischen Handlungsfeldern
Autor | Herausgeber
Dr. Jürgen Budde ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Schul- und Bildungsforschung der Universität Halle.
PD Dr. Ingelore Mammes ist am Lehrstuhl Schulpädagogik der Universität Bamberg tätig.
Rezensionen
"[...] mit diesem von Jürgen Budde und Ingelore Mammes hervorragend zusammengestellten Buch [ist] ein Werk entstanden, was von Anfang an zur intensiven Beschäftigung mit dem Problem einlädt und vielfältige Perspektiven aufzeichnet. Es ist des Weiteren auch von einem eigenen und hohen Wert, weil es konsequent auf die Empirie zielt. 'Jugenforschung empirisch' ist [...] ein lesenswertes Buch, dessen Beiträge beispielsweise in der Lehrerbildung in allen Phasen von einem großen Kreis diskutiert werden sollten." Schulpädagogik heute, 2-2010
"Ein wertvolles Buch. Die Erweiterung der deutschsprachigen Jungenforschung in Richtung einer theoretischen und empirischen Grundlegung wird durch dieses Buch enorm vorangetrieben." www.socialnet.de, 02.03.2010
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