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Mythos als SchicksalMythos als Schicksal
Mythos als Schicksal
Hrsg.: Depenheuer, Otto

Mythos als Schicksal

Was konstitutiert die Verfassung?

2009. 208 S. mit 12 Abb. Br.
ISBN: 978-3-531-16936-1

Was konstitutiert die Verfassung?

29,95
Lieferbar, versandfertig in 3 Tagen
Das Buch
Der moderne Rechts- und Gesetzgebungsstaat ist Ausdruck rationaler Gestaltung der Welt aus dem Geiste aufgeklärter Vernunft. Zu deren Selbstverständnis gehört es, Mythos durch Logos und Rituale durch rationale Verfahren zu ersetzen. So versteht sich der Verfassungsstaat als auf Rationalität gegründet und sich in rationalen Diskursen der Rechtsprechung und Wissenschaft entfaltend. Doch der Glaube an die Entmythologisierung von Staat und Verfassung ist selbst ein Mythos. Denn der Mythos gibt, was Rationalität nicht vermag: den Willen des Menschen zum Sinn durch Erzählungen zu befriedigen. Mythen sind zwar nur Möglichkeiten des Denkens, schaffen aber die Wirklichkeiten des Seins. Eine Lehre der politischen Ordnung kann und darf daher ihre wirkmächtige Realität nicht ignorieren. Den mythischen Dimensionen und Implikationen von Staat, Nation und Verfassung nachzuspüren, ist Anliegen dieses Sammelbandes.
Aus dem Inhalt
Mit Beiträgen von Barbara Stollberg-Rilinger, Harald Biermann, Thomas Butz, Ulrich Vosgerau, Uwe Volkmann, Gerd Roellecke, Karl-Heinz Ladeur
Zielgruppe
JuristInnen
SozialwissenschaftlerInnen
HistorikerInnen
Autor | Herausgeber
Prof. Dr. Otto Depenheuer ist Inhaber des Lehrstuhls für „Allgemeine Staatslehre, Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie“ an der Universität zu Köln.
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