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Klasse - Organisation - soziale UngleichheitKlasse - Organisation - soziale Ungleichheit
Klasse - Organisation - soziale Ungleichheit
Autor: Lengfeld, Holger

Klasse - Organisation - soziale Ungleichheit

Wie Unternehmensstrukturen berufliche Lebenschancen beeinflussen

Aus der Reihe: Sozialstrukturanalyse

2010. 247 S. mit 3 Abb. u. 37 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-16965-1

Über Lebenschancen in der Gegenwartsgesellschaft

39,95
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Das Buch
In welcher Weise wirkt sich der Aufbau von Unternehmen und Verwaltungen auf die Lebenschancen von Menschen mit unterschiedlicher berufsbezogener Klassenlage aus? Ausgehend von Befunden aus der neueren Schichtungs- und Organisationsforschung zeigt diese Studie, dass berufsbezogene Klassenlagen und formale Organisationsstrukturen ihre Wirkung unabhängig voneinander entfalten. Alle abhängig beschäftigten Arbeitnehmer verdienen mehr oder sind länger beschäftigt, wenn sie z.B. in großen Arbeitsorganisationen oder in solchen mit internem Arbeitsmarkt tätig sind. Allerdings beeinflussen diese Organisationsstrukturen die Lebenschancen der in einer Gesellschaft am schlechtesten gestellten Erwerbstätigen am stärksten. Gering qualifizierte Arbeiter/innen und Angestellte können ihre Lebenschancen erheblich steigern, wenn sie Jobs in Organisationen mit vorteilhaften Verteilungsstrukturen finden. Umgekehrt können sie bei der Arbeitsplatzsuche auch mehr verlieren als es Facharbeitern oder den Angehörigen der Dienstklassen möglich ist. Diese Zusammenhänge werden anhand von empirischen Analysen mit US-amerikanischen Umfragedaten verdeutlicht.
Aus dem Inhalt
Die zwei Perspektiven organisierter Ungleichheit: Vertikal organisierte Ungleichheit, horizontal organisierte Ungleichheit - Arbeitsorganisation: horizontale Verteilungsmechanismen - Getrennte Welten? – Empirische Analysen: Strukturelle Unabhängigkeit - Die Produktion klasseninterner Ungleichheiten, organisierte Ungleichheit im Wandel – Schlussfolgerungen: Ein kombiniertes Klassen-Organisationsschema - Organisationseffekte im Gesellschaftsvergleich - Das Legitimitätsproblem horizontal organisierter Ungleichheit
Zielgruppe
Forschende, Lehrende und Studierende der Soziologie und Sozialwissenschaften
Autor | Herausgeber
Prof. Dr. Holger Lengfeld ist Inhaber der Ernsting’s family-Stiftungsprofessur für Soziologische Gegenwartsdiagnosen an der FernUniversität in Hagen.
Rezensionen
"Das Buch von Holger Lengfeld, ist uneingeschränkt als Lektüre für sozialwissenschaftlich Interessierte und wissenschaftlich Tätige zu empfehlen. Es ist unabdingbar für Studenten/innen (angewandter) sozialwissenschaftlicher Studiengänge, die sich im Hauptstudium (Bachelor/Master) mit Themen sozialer Ungleichheit und/oder der (sozialwissenschaftlichen) Organisationsforschung beschäftigen." www.socialnet.de, 31.08.2010
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