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Fokus IntersektionalitätFokus Intersektionalität
Fokus Intersektionalität
Hrsg.: Lutz, Helma / Herrera Vivar, Maria Teresa / Supik, Linda

Fokus Intersektionalität

Bewegungen und Verortungen eines vielschichtigen Konzeptes

Aus der Reihe: Geschlecht und Gesellschaft

2010. 259 S. Br.
ISBN: 978-3-531-17183-8

Der Überblicksband zum Thema Intersektionalität

24,95
Lieferbar, versandfertig in 1-2 Werktagen
Das Buch
Die hier versammelten Beiträge spiegeln den aktuellen Stand der Debatte um Intersektionalität 20 Jahre nach Prägung des Begriffes im Schwarzen Feminismus in den USA. Bei seiner transatlantischen Reise durchlief der Ansatz Metamorphosen und fiel in Europa auf vorbereiteten Boden, insbesondere in anglophonen und deutschsprachigen feministischen Diskursen. Klasse, Geschlecht, Ethnizität und „Rasse“, Sexualität, Behinderung, Alter und andere Dimensionen von Ungleichheit und Identität werden inzwischen in intersektioneller Perspektive untersucht.
In diesem Band wird der Ansatz vorgestellt und in transdisziplinäre und transnationale Analyseperspektiven wie Diskurstheorie, Biographieforschung, Wissenssoziologie, Rahmenanalyse und Sozialstrukturanalyse eingesetzt, ergänzt um kritische Interventionen zu Problemen und Grenzen dieses Konzepts.
Mit Beiträgen von Mechtild Bereswill, Kimberlé Crenshaw, Kathy Davis, Jeff Hearn, Gudrun-Axeli Knapp, Kira Kosnick, Gail Lewis, Helma Lutz, Nina Lykke, Myra Marx Ferree, Anke Neuber, Ann Phoenix, Paula Irene Villa, Nira Yuval Davis, und Dubravka Zarkov.
Aus dem Inhalt
Die transatlantische Reise von Intersektionalität: Geografien und Räume der Debatte - Neue Forschungsfelder der Intersektionalität: Männlichkeiten und Heteronormativität - Intersektionalität vorantreiben: Potentiale, Grenzen und kritische Fragen - Intersektionalität: Offenheit, interne Kontroversen und Komplexität als Ressourcen eines gemeinsamen Orientierungsrahmens
Zielgruppe
- SoziologInnen
- Frauen- und GeschlechterforscherInnen
- PädagogInnen
- KulturwissenschaftlerInnen
Autor | Herausgeber
Dr. Helma Lutz ist Professorin für Frauen- und Geschlechterforschung an der Goethe Universität Frankfurt am Main.
Maria Teresa Herrera Vivar ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gesellschafts- und Politikanalyse der Goethe Universität Frankfurt am Main.
Linda Supik ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gesellschafts- und Politikanalyse der Goethe Universität Frankfurt am Main.
Rezensionen
"Der Band zeigt überzeugend, wie die Offenheit von Intersektionalität unterschiedliche Forschungsfelder anregen kann." DAS ARGUMENT, 295-2011
"Der Tagungsband bietet [...] einen historisch gut eingebetteten und auf gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen hin ausgerichteten Überblick zum Themenfeld und kann daher allen an dem Thema Interessierten als fundierte und gut lesbare Einführung dienen." WeiberDiwan - Die feministische Rezensionszeitschrift, Frühjahr/ Sommer 2011
"Der Band bietet einen beeindruckenden Überblick über eines der interessantesten aktuellen feministischen Konzepte zur Analyse der Verwobenheit von Ungleichheitskategorien und gesellschaftlicher Machtverhältnisse.Den Autorinnen ist es auf differenzierte Weise gelungen, den breiten Bogen theoretischer Auseinandersetzung und deren Einbettung in andere zentrale Diskurse darzustellen." Frauensolidarität, 2-2011
"Der Band ist als wichtige deutschsprachige Veröffentlichung zu Intersektionalität im Besonderen und zur Ungleichheitsforschung im Allgemeinen zu empfehlen und kann sicherlich in der sozialwissenschaftlichen Lehre gut eingesetzt werden." www.socialnet.de, 25.01.2011
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