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Die Komplexität der KriegeDie Komplexität der Kriege
Die Komplexität der Kriege
Hrsg.: Jäger, Thomas

Die Komplexität der Kriege

Aus der Reihe: Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen

2010. 307 S. mit 18 Abb. Br.
ISBN: 978-3-531-17311-5

Das neue Gesicht des Krieges im 21. Jahrhundert

39,95
Lieferbar, versandfertig in 1-2 Werktagen
Das Buch
Seit das weltumspannende Deutungsmuster des Ost-West-Konflikts für Gewaltauseinandersetzungen in und zwischen Staaten verloren ging, wurde eine intensive Diskussion um die Veränderung des Krieges geführt. Die Entwicklungen der internationalen Ordnung, die Wandlungen von Staatlichkeit, die faktische Ordnungskraft der Globalisierung, die Politisierung von ethnischen Identitäten und Religionen und andere Faktoren bildeten den Rahmen in dem die Gewaltauseinandersetzungen neu beobachtet und interpretiert wurden. Der Krieg wandelte erneut sein Gesicht. Dabei entwickelten und veränderten sich die Mittel der Gewaltanwendung ebenso drastisch wie die Zwecksetzungen der einzelnen Kriegsparteien und Gewaltakteure variierten. Die Komplexität der Kriege wurde in den unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Kriegsgeschehen und die Gewaltverhältnisse deutlich und bildet seither die Grundlage, auf der über die neuen Aufgaben zur Herstellung und Gewährleistung von Sicherheit nachgedacht wird.
Aus dem Inhalt
Kriege im Zeichen von Ordnung und Sicherheit - Kriege im Zeichen schwacher Staatlichkeit - Kriege im Zeichen der Globalisierung
Mit Beiträgen von Eika Auschner, Rasmus Beckmann, Jan-David Blaese, Lars J. Gerdes, Mischa Hansel, Andreas Herberg-Rothe, Thomas Jäger, Georg Klute, Daniel Lambach, Johannes Le Blanc, Carsten Michels, Benjamin Teutmeyer, Henrike Viehrig, Matthias Vogl, Corinna Walter, Matthias Zimmer
Zielgruppe
PolitikwissenschaftlerInnen
Autor | Herausgeber
Prof. Dr. Thomas Jäger ist Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Politik und Außenpolitik der Universität zu Köln sowie Herausgeber der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (ZfAS).
Rezensionen
"Mit Blick auf die große Bandbreite des abgebildeten Themenspektrums und die überdurchschnittliche Qualität vieler Beiträge ist der Band ein lohnenswerter Beitrag zur immer noch anhaltenden Debatte über die Natur des Krieges in der post-bipolaren Welt. Er weiß der enormen Diversifizierung des wissenschaftlichen Diskurses mit seiner vielzahl neuer Konzepte konstruktiv zu begegnen und bietet darüber hinaus an vielen Stellen echtes Lesevergnügen." Politische Studien, 435-2011
"Der große Vorteil des Bandes ist, neben der überdurchschnittlichen Qualität der Beiträge, das abgedeckte Themenspektrum. Die behandelte Breite an Themen reflektiert die derzeitige Komplexität sicherheitspolitischer Forschung adäquat und kann somit einen wichtigen Beitrag zur Vermessung der Komplexität der Kriege leisten." www.pw-portal.de, 21.09.2010
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