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Hans Kelsen und die offene GesellschaftHans Kelsen und die offene Gesellschaft
Hans Kelsen und die offene Gesellschaft
Autor: van Ooyen, Robert Chr.

Hans Kelsen und die offene Gesellschaft

2010. 190 S. Br.
ISBN: 978-3-531-17423-5

Orientierung an der offenen Gesellschaft: Ein Klassiker der Staatslehre und aktuelle Herausforderungen

39,95
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Das Buch
Hans Kelsens „Staatslehre ohne Staat“ und „Volk“ ist eine bedeutsame politische Theorie, vielleicht sogar die Verfassungstheorie der offenen Gesellschaft in der postnationalen Moderne: Ob Zuwanderungsgesellschaft oder europäische Integration – mit ihr lassen sich genau die aktuellen demokratie- und verfassungstheoretischen Herausforderungen pluralistischer Gesellschaften erfassen, an denen die tradierten Staats- und Verfassungslehren bis in die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hinein scheitern. Kelsens modern-demokratische Konzeption einer Bürgerschaft als Rechtsgenossenschaft bedarf weder der „Souveränität“ noch der „homogenen Nation“; sie ist daher auch die für das zeitgemäße Verständnis des Grundgesetzes adäquate Staats- und Verfassungstheorie.
Aus dem Inhalt
Staat und pluralistische Gesellschaft bei Kelsen - Der Streit um die Staatsgerichtsbarkeit in Weimar aus demokratietheoretischer Sicht: Triepel – Kelsen – Schnitt – Leibholz - Die „Kopftuch-Entscheidung“ des Bundesverfassungsgerichts zwischen Pluralismustheorie und Staatstheologie - Homogenes Staatsvolk statt europäische Bürgerschaft: Das Bundesverfassungsgericht zitiert Heller, meint Schmitt und verwirft Kelsens postnationales Konzept demokratischer Rechtsgenossenschaft - Die fehlende Kelsen-Rezeption in Deutschland - Politiktheoretische Implikationen der Lehren von Kelsen und Smend - Demokratische Partizipation statt Integration: Normativ-staatstheoretische Begründung eines generellen Ausländerwahlrechts nach Kelsen. - Totalitarismustheorie gegen Kelsen und Schmitt: Eric Voegelins „politische Religionen“ als Kritik an Rechtspositivismus und politischer Theologie - Zum neuen Staatsangehörigkeitsrecht. Ein Rekurs auf Hans Kelsen
Zielgruppe
PolitikwissenschaftlerInnen
JuristInnen
SoziologInnen
HistorikerInnen
Autor | Herausgeber
ORR Dr. Robert Chr. van Ooyen: Studium in Wien, Duisburg, Basel und Bonn; 1998-2001 Professor (Vertretung) an der Universität Duisburg; seitdem Dozent an der Fachhochschule des Bundes; 2006/07 zudem Lehrauftrag an der FU Berlin.
Rezensionen
"Ein lesenswertes, ein informatives, ein spannendes Buch." DAS ARGUMENT, 294-2011
"Überzeugend zeigt van Ooyen [der Autor] Aktualität, Relevanz und Konsequenzen von "Kelsens politische[m] Projekt einer Verfassungstheorie der offenen Gesellschaft". Der originelle Zugang regt zum Nach- und Weiterdenken an." www.pw-portal.de - portal für politikwissenschaft, 24.11.2010
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