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Reinheit des RechtsReinheit des Rechts
Reinheit des Rechts
Hrsg.: Depenheuer, Otto

Reinheit des Rechts

Kategorisches Prinzip oder regulative Idee?

2010. 172 S. Br.
ISBN: 978-3-531-17564-5

Kategorisches Prinzip oder regulative Idee?

34,95
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Das Buch
Das Postulat der Reinheit des Rechts folgte der neuzeitlichen Entstehung des positiven Rechts: Recht soll Recht bleiben. Es muss gegen die Zumutungen der Wirklichkeit in seiner normativen Reinheit bewahrt und gegen religiöse, politische oder finanzielle Versuchungen geschützt werden. Doch Recht, das Wirklichkeit ordnen will, muss sich auf die Wirklichkeit einschließlich ihrer Widersprüchlichkeit und Unreinheit einlassen. Das gute Recht bedarf der Idee der Reinheit als regulatives, nicht als kategorisches Prinzip. So vermag der Reinheitsgedanke Orientierung zu vermitteln und als normatives Korrektiv zu wirken. Als End- und Selbstzweck wirkt er sozial lebensfeindlich, politisch gefährlich und rechtlich steril. Die „Reinheit des Rechts“ kann daher nur ein „wohltemperiertes“ Postulat sein.
Aus dem Inhalt
Mit Beiträgen von Otto Depenheuer, Andreas Funke, Ulrich Vosgerau, Hans-Peter Haferkamp, Christian Fischer, Günter Krings, Alexander Demandt
Zielgruppe
PolitikwissenschaftlerInnen
Autor | Herausgeber
Prof. Dr. Otto Depenheuer ist Inhaber des Lehrstuhls für „Allgemeine Staatslehre, Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie“ an der Universität zu Köln.
Internetressourcen / E-Mails
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