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Das Subjekt im HilfesystemDas Subjekt im Hilfesystem
Das Subjekt im Hilfesystem
Autor: Niediek, Imke

Das Subjekt im Hilfesystem

Eine Studie zur Individuellen Hilfeplanung im Unterstützten Wohnen für Menschen mit einer geistigen Behinderung

2010. 339 S. mit 9 Abb. u. 8 Tab. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Bettina Lindmeier. Br.
ISBN: 978-3-531-17654-3

Eine Studie zur Individuellen Hilfeplanung im Unterstützten Wohnen für Menschen mit einer geistigen Behinderung

59,95
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Das Buch
Fachliche Weiterentwicklungen hin zum Selbstbestimmungsprinzip und zu personenzentrierten Hilfen, sozialpolitische und leistungsrechtliche Veränderungen erfordern neue, bedarfsgerechte Unterstützungsformen und Konzepte für Menschen mit Behinderungen im Unterstützten Wohnen. Individuelle Hilfeplanung übersetzt diese Veränderungen in die konkrete Unterstützungspraxis für den einzelnen Menschen. Die Studie zeigt, wie Individuelle Hilfeplanung als eine neue Antwort auf das Problem der Verteilungsgerechtigkeit sozialstaatlicher Leistungen entsteht und welche Auswirkungen sie auf die Arbeitsweisen im Unterstützen Wohnen hat. Wiederkehrende Selbstthematisierungen in Reflexions- und Hilfeplangesprächen, eine fortwährende Selbstoptimierung an selbstgewählten Zielen und eine zunehmende Selbstkontrolle durch Wochenpläne und Dokumentationsvorgaben beeinflussen die Formen der Führung und Selbstführung der Beteiligten. Individuelle Hilfeplanung, so arbeitet Imke Niediek heraus, erscheint dabei als ungemein produktives Dispositiv einer Gouvernementalität der Gegenwart, welches das Hilfesystem und die Beziehungen der Menschen darin nachhaltig verändert.
Das Buch richtet sich an Sozial- und RehabilitationswissenschaftlerInnen, Verantwortliche in der Praxis wohnbezogener Hilfen für Menschen mit Behinderungen, sowie Studierende der Heil- und Rehabilitationspädagogik.
Aus dem Inhalt
Dimensionen des Gegenstandsbereichs "Unterstütztes Wohnen für Menschen mit geistiger Behinderung" - Theoretische, methodologische und methodische Verortung der Arbeit - Globalanalyse des Diskursfeldes - Individuelle Hilfeplanung im Kontext sozialrechtlicher Veränderungen - Individuelle Hilfeplanung aus Sicht der Leistungsträger - Individuelle Hilfeplanung aus Sicht der Leistungserbringer - Individuelle Hilfeplanung aus Sicht von Fachwissenschaften - Hilfeplanungskonzepte als diskursgenerierte Modellpraktiken: Versuch einer Dimensionalisierung - Individuelle Hilfeplanung als Spezial-Dispositiv moderner Gouvernementalität - Exemplarische Vertiefung - Diskussion der Ergebnisse im Licht der Gouvernemetally Studies
Zielgruppe
SozialwissenschaftlerInnen
SozialpädagogInnen
Sonder- und HeilschulpädagogInnen
Führungskräfte in der Behinderten- und Jugendhilfe
MitarbeiterInnen von Sozialbehörden
Autor | Herausgeber
Dr. phil. Imke Niediek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Allgemeine und Integrative Behindertenpädagogik am Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover.
Rezensionen
"Eine ausgezeichnete wissenschaftliche Beschreibung, die mit ihren ausgedehnten Dissertations-Notwendigkeiten einerseits und den vergnüglichen Analysen andererseits eine selbstbestimmte Leserschaft braucht, fähig sowohl zum Auslassen als auch zur Konzentration. Ein empfehlenswerter Beitrag zur Reflexion über den Sinn und Unsinn der Individuellen Hilfeplanung." www.socialnet.de, 06.05.2011
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