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Wege der SicherheitsgesellschaftWege der Sicherheitsgesellschaft
Wege der Sicherheitsgesellschaft
Hrsg.: Groenemeyer, Axel

Wege der Sicherheitsgesellschaft

Gesellschaftliche Transformationen der Konstruktion und Regulierung innerer Unsicherheiten

2010. 360 S. mit 9 Abb. u. 18 Tab. Br.
ISBN: 978-3-531-17798-4

Perspektiven auf die Sicherheitsgesellschaft


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Das Buch
Das Gefühl allgegenwärtiger Bedrohung durch Gewalt und Kriminalität ist mittlerweile in das Alltagsleben eingesickert und durchdringt die Organisation sozialer Beziehungen und das Verhalten der Gesellschaftsmitglieder auch jenseits unmittelbarer Gefährdungslagen und Risikosituationen. Parallel dazu erleben wir seit einiger Zeit die Entwicklung einer Kontrollkultur, in der sowohl die staatliche Kontrolle von Kriminalität als auch die Mechanismen sozialer Kontrolle im Alltag neue Formen annehmen; die Vorstellungen sozialer Ordnung wandeln sich ebenso wie auch die Mechanismen ihrer Herstellung.
Mit dem Etkett "Sicherheitsgesellschaft" werden diese Entwicklungen als grundlegende gesellschaftliche Transformationsprozesse der Konstruktion und Produktion sozialer Ordnung und innerer Sicherheit sowie der Herausbildung einer neuen Formation sozialer Kontrolle interpretiert.
Anhand theoretischer Reflexionen und empirischer Analysen werden diese Wandlungsprozesse auf verschiedenen Ebenen nachgezeichnet, die mit den Stichworten der (medialen) Konstruktion von Bedrohungsszenarien, der Neukonfiguration nationaler und internationaler Sicherheitsregime und neuen Formen der Konstruktion und Regulation unsicherer Räume umschrieben werden können.
Aus dem Inhalt
Die Konstruktion gefühlter Unsicherheiten - Staatliche und internationale Politiken der Unsicherheit - Die Konstruktion und Regulierung unsicherer Räume
Zielgruppe
Studierende, Lehrende und Praktiker der
- Soziologie und Sozialpolitik
- Kriminologie
- Politikwissenschaft
- Erziehungswissenschaft/Pädagogik
- Sozialarbeit
Autor | Herausgeber
Dr. Axel Groenemeyer ist Professor für Theorie und Empirie der Sozialpädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Soziologie der Universität Dortmund.
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