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Banale Kämpfe?Banale Kämpfe?
Banale Kämpfe?
Hrsg.: Villa, Paula-Irene / Jäckel, Julia / Pfeiffer, Zara S. / Sanitter, Nadine / Steckert, Ralf

Banale Kämpfe?

Perspektiven auf Populärkultur und Geschlecht

Aus der Reihe: Geschlecht und Gesellschaft

2012. 250 S. Br.
ISBN: 978-3-531-18213-1

Gender & Popkultur - Untersuchung der medialen Inszenierung von Geschlecht

ca. 39,95
Der Titel befindet sich in der Planung.
(voraussichtl. Erscheinungstermin: 01.07.2012)
Das Buch
Wie inszeniert Lady Gaga Weiblichkeit über ihre Haarpracht? Warum schreiben Frauen* ‚schwulen Porn‘? Ist Jack Bauer ein tragischer Held? Können Geschlechterverhältnisse in der Populärkultur kritisch unterlaufen werden? Auseinandersetzungen mit Popula¨rkulturen sind von kontroversen Sichtweisen gepra¨gt, die vor allem in der Frage nach affirmativen und subversiven Momenten sichtbar werden. Interdependente Geschlechterverhältnisse spielen in diesen Diskussionen eine zentrale Rolle. Der Sammelband präsentiert Beitra¨ge aus den Sozial- und Geisteswissenschaften, die diese Auseinandersetzung führen.
Aus dem Inhalt
Macht-volle Sounds. Männlichkeit, Whiteness und Class in der Industrial- und der Extreme-Metal-Subkultur. - 100 Seiten Popfeminismus. Das Missy Magazin als Dritte-Welle-Praxis. - Totale Finsternis? Zur Konstruktion von Agency, Weiblichkeit und Heldentum in der Serie True Blood. - : Working Girls Go Grotesque. Zur Reflexion von Selbstregierungstechniken in der westlichen Populärkultur seit den 1990er Jahren. - Tough guys, tough music or a cry for recognition? A study of Turkish hip hop scene as a vehicle for exploring masculinity. - Teenage Girls, Teenage Boys & Teenwolves. Mounstrous Gender im Werwolffilm 2000 bis 2010. - Die spinnen echt! Mode, Macht und Weiblichkeit. - Der Held aller Folter und Geschlecht in der Serie 24. - “Like men – only better” – Repräsentationen von Männlichkeit in Slash-Fanfiction im Rahmen ‚flexibilisierter’ hegemonialer Geschlechterverhältnisse. - Normiertes Gefühl. Robert Enke, Lena Meyer-Landrut und die restaurative Dimension von Populärkultur in der Unruhe sozio-ökonomischer Krisenzeiten. - Dressed for Success. Lifestyle und The L Word. - Populärkultur als Vergesellschaftungsmodus: Zwischen Konformität und Widerständigkeit. - Blonde Lippen. Haare von Popstars in der Inszenierung und Rezeption geschlechtlicher und sexueller Identitäten. - Pornofeminismus? Soziologische Überlegungen zu ›feuchten‹ und anderen Körpergebieten.
Zielgruppe
- SoziologInnen
- MedienwissenschaftlerInnen
- alle an popkulturellen Phänomenen Interessierte
Autor | Herausgeber
Paula-Irene Villa ist Lehrstuhlinhaberin für Soziologie/ Gender Studies an der LMU München. Sie arbeitet zu soziologischen und Gendertheorien, Körpersoziologie und Biopolitik, Kultursoziologie, Elternschaft.
Julia Jäckel ist Lehrbeauftragte an der LMU München und promoviert zum Verhältnis von Körper, Begehren und Pornografisierung in der Populärkultur.
Zara S. Pfeiffer ist Lehrbeauftragte an der LMU München und der Kunstuniversität Linz und promoviert zu Selbstverletzung als Selbsttechnik.
Nadine Sanitter war am Lehrstuhl Prof. Villa tätig. Gegenwärtig promoviert sie zu Repräsentationen von Männlichkeit im Musikgenre ‚Indie‘.
Ralf Steckert arbeitet u.a. zu Nationalismus und Identitätskonstruktionen in der Populärkultur. Er promoviert an der Leuphana Universität Lüneburg.
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