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Wissensintegration und Handeln in GruppenWissensintegration und Handeln in Gruppen
Wissensintegration und Handeln in Gruppen
Autor: Menold, Natalja

Wissensintegration und Handeln in Gruppen

Förderung von Planungs- und Entscheidungsprozessen im Kontext computerunterstützter Kooperation

2006. XXI, 307 S. mit 29 Abb. u. 46 Tab. Br.
ISBN: 978-3-8350-6052-4

49,95
Lieferbar, versandfertig in 3 Tagen
Das Buch
Jede kooperativ durchzuführende Handlung erfordert einen gewissen gemeinsamen kognitiven Bezugsrahmen – die Wissensintegration – der Kooperationspartner.
Natalja Menold führt Erkenntnisse über Aspekte der Wissensintegration aus der Kommunikationsforschung sowie der Sozial- und Organisationspsychologie zusammen, um Wissensintegration im Zusammenhang mit motivational-volitionalen Handlungsfaktoren zu untersuchen. Anwendungskontext ist die Einführung und Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechniken für Lern- und Arbeitsaufgaben. In diesem Rahmen steht die Wissensintegration der Kooperationspartner mit zumeist verschiedenen Vorstellungen über den computerunterstützten Handlungsprozess vor besonderen Herausforderungen. Aus sozio-technischer Perspektive erscheint eine partizipative Gestaltung der zukünftigen Kooperation sinnvoll. Die Planungs- und Entscheidungsprozesse können dabei mittels einer speziellen Moderationstechnik, die Prozessdiagramme als Visualisierungsmittel verwendet, unterstützt werden.
Anhand von Feldstudien werden die Effekte dieser Moderationstechnik auf die Wissensintegration und das koordinierte Handeln in Gruppen, auch im Vergleich mit der traditionellen Metaplan-Moderation, analysiert. Die Ergebnisse zeigen nicht nur, wie die Wissensintegration unterstützt werden kann, sondern legen ein Fundament für die weitere Erforschung von kognitiven, motivationalen und volitionalen Faktoren des Handelns auf Gruppenebene.
Aus dem Inhalt
Funktionen und Charakteristika der Gruppenaufgabe „Entwicklung sozio-technischer Systeme“
Zusammenhänge zwischen der Wissensintegration und dem Handeln in Gruppen
Metaplan-Moderation und STWT als Maßnahmen zur Unterstützung der Wissensintegration und des Handelns in Gruppen
Meta-Wissen als subjektive Einschätzungen der Wissens- und Perspektivenähnlichkeit
Meta-Wissen als wahrgenommener Konsensus
Zielgruppe
Führungskräfte und Projektleiter im Management von Teams und Arbeitsgruppen, des Wissensmanagements sowie bei der Einführung neuer Kommunikationstechniken; Forscher im Bereich des webbasierten Lernens und Arbeitens
Autor | Herausgeber
Dr. Natalja Menold promovierte bei Prof. Dr. Uwe Kleinbeck an der Fakultät Humanwissenschaften und Theologie der Universität Dortmund. Ihre aktuellen Forschungsinteressen liegen im Bereich der computerunterstützten Kooperation sowie der Kognition und Motivation auf der Gruppenebene
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