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Reform autoritärer Herrschaft in NordafrikaReform autoritärer Herrschaft in Nordafrika
Reform autoritärer Herrschaft in Nordafrika
Autor: Axtmann, Dirk

Reform autoritärer Herrschaft in Nordafrika

Verfassungs- und Wahlrechtsreformen in Algerien, Tunesien und Marokko zwischen 1988 und 2004

2007. XVII, 353 S. mit 2 Abb. u. 9 Tab. Br.
ISBN: 978-3-8350-6073-9

59,95
Lieferbar, versandfertig in 3 Tagen
Das Buch
Die Transitionsforschung hat seit den1980er Jahren fundierte Einblicke in Vorbedingungen, Verlauf und Erfolgsbedingungen demokratischer Systemwechsel erbracht. Hingegen ist noch wenig über die Mechanismen des Wandels innerhalb autoritärer Systeme bekannt.
Am Beispiel der drei Maghreb-Staaten gibt Dirk Axtmann eine detaillierte Einführung in die Vielfalt des Verfassungs- und wahlrechtlichen Instrumentariums, mit dem die Eliten heute die Veränderung der unterschiedlichen Dimensionen ihrer autoritären Regime betreiben. Er zeigt, dass die vorgenommenen Reformen bestimmten übergreifenden und für den Umbau autoritärer Herrschaft typischen Zielen zugeordnet werden können, die weit über den bloßen Machterhalt hinausreichen: Verfassungs- und Wahlrechtsreformen dienen zur Errichtung einer „demokratischen und pluralistischen Fassade“ und sollen der Bevölkerung neue Partizipationsmöglichkeiten einräumen; ihr Ziel ist die Steigerung der Leistungsfähigkeit des politischen Systems, die Elitenrotation sowie die Kontrolle und Einbindung der Opposition. Der vorliegende Analyserahmen lässt sich für zahlreiche Staaten in Afrika, Asien und dem Nahen Osten anwenden.
Aus dem Inhalt
Verfassungs- und Wahlrechtsreformen als Instrumente der Reform autoritärer Herrschaft in Algerien Tunesien und Marokko
Errichtung einer „demokratischen Fassade“
Funktionale Ausdifferenzierung des Systems
Begrenzte Aufwertung von Parlament, Parteienpluralismus und Regierungschefs
Aktives und passives Wahlrecht
Genese und politische Auswirkungen von Wahlsystemen im Zuge der Reform autoritärer Herrschaft
Zielgruppe
Entscheidungsträger in der Politik, Fach- und Führungskräfte in politische Stiftungen, die mit der Analyse politischer Prozesse in Entwicklungsländern befasst sind, Journalisten und politische Beobachter; Lehrende, Forschende und Studierende der Politikwissenschaft (Schwerpunkte Demokratisierungsforschung und Vergleichende Regierungslehre)
Autor | Herausgeber
Dr. Dirk Axtmann promovierte bei Prof. Dr. Dieter Nohlen am Lehrstuhl für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg. Er ist als Berater für Unternehmen in Entwicklungsländern tätig.
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