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Der Krieg als autopoietisches SystemDer Krieg als autopoietisches System
Der Krieg als autopoietisches System
Autor: Matuszek, Krzysztof C.

Der Krieg als autopoietisches System

Die Kriege der Gegenwart und Niklas Luhmanns Systemtheorie

Erschienen im Programm VS RESEARCH.

2007. 150 S. Mit Geleitworten von Prof. Dr. Herfried Münkler und Dr. habil. Milowit Kuninski. Br.
ISBN: 978-3-8350-7003-5

Systemtheorie in von Krieg zerrütteten Gesellschaften

49,95
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Das Buch
Viele innerstaatliche und transnationale Kriege der letzten Jahrzente unterliegen weder politischen, völkerrechtlichen noch traditionalen Normen der Konfliktaustragung. Stattdessen eskalieren und verstetigen sich in ihnen Gewaltprozesse, schaffen nationalistische und fundamentalistische Ideologien neue Gruppenidentitäten und entwickeln sich auf Dauer angelegte Kriegsökonomien. Wie kann eine derartige, durch jahrzentelangen Krieg zerrüttete Gesellschaft soziologisch erfasst werden? Die vorliegende Arbeit schlägt vor, hierfür das Erklärungsmodell der Systemtheorie Niklas Luhmanns zu verwenden. Die Arbeit ist somit ein Beitrag zu einem besseren Verständnis des aktuellen Kriegsgeschehens ebenso wie zur kritischen Fortentwicklung der Systemtheorie in einem Gegenstandsbereich, den diese bislang weitgehend vernachlässigt.
Aus dem Inhalt
Die Kriege der Gegenwart als Kriegssysteme - Ausdifferenzierung - Strukturaufbau und Selbstbegründung - Der amorphe Krieg - Autopoietische Mechanismen - Das Kriegssystem und seine Umwelt - Naturzustand und Komplexität - Die Funktion des Krieges und soziale Evolution - Hat der Krieg eine Funktion? - Soziale Evolution und funktionale Analyse - Die Kriege der Weltgesellschaft? - Kriegssysteme im globalen strukturgeschichtlichen Kontext
Zielgruppe
Studierende und Dozierende aus der Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie mit Schwerpunkt Systemtheorie und Kriegsforschung.
Autor | Herausgeber
Dr. Krzysztof C. Matuszek promovierte an der Humboldt-Universität Berlin und der Jagiellonen-Universität Krakau. Er ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politikwissenschaft der Philosophisch-Pädagogischen Hochschule Ignatianum in Krakau und am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität Warschau.
Rezensionen
"Das [...] Werk verknüpft das Phänomen der 'neuen' Kriege mit der Systemtheorie bzw. versucht Ersteres mit Letzterem zu erklären und betritt damit wissenschaftliches Neuland. Es leistet dadurch einen sehr wertvollen Beitrag zur Erkenntnissteigerung im Wissenschaftsfeld der Polemologie und darf allen, die sich mit dem Phänomen Krieg auf wissenschaftlicher Basis beschäftigen, zur Lektüre empfohlen werden." ÖMZ - Österreichische Militärische Zeitschrift, 6-2009
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