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Die wissenschaftliche Zugänglichkeit von KriminalitätDie wissenschaftliche Zugänglichkeit von Kriminalität
Die wissenschaftliche Zugänglichkeit von Kriminalität
Autor: Kunz, Karl-Ludwig

Die wissenschaftliche Zugänglichkeit von Kriminalität

Ein Beitrag zur Erkenntnistheorie der Sozialwissenschaften

Erscheint im Programm VS RESEARCH.

2008. 130 S. Geb.
ISBN: 978-3-8350-7018-9

49,95
Lieferbar, versandfertig in 3 Tagen
Das Buch
Traditionell versteht sich die Kriminologie als erfahrungswissenschaftliche Disziplin, die Kriminalität mittels quantifizierender Methoden der Sozialforschung möglichst rational zu begreifen sucht.
In seiner für die sozialwissenschaftliche Theoriedebatte ertragreichen Standortbestimmung kritisiert Karl-Ludwig Kunz den trügerischen Schein objektiver Tatsachenbeobachtung. Die Auseinandersetzung damit, ob wirklich gezählt wird, was man zu zählen vorgibt, und was es bedeutet, nur „Indikatoren“ für das eigentlich Interessierende erheben zu können, schafft die Basis dafür, die Kriminologie an einem kulturwissenschaftlichen Horizont auszurichten.
Aus dem Inhalt
Schwierigkeit des Zählens von Kriminalität – Gesellschaftliche Einbindung sozialwissenschaftlicher Erkenntnis – Manieren des Sehens – Der empiristische und der kritisch-rationale Zugang– Kriminalstatistik und Dunkelfeldforschung – Die Verwechslung von Bildersammlungen mit dem Abgebildeten – Gegenstandsadäquanz des Beobachtens – Kriminologie als Kulturwissenschaft – Die Vorstellung einer „rationalen“ Kriminalpolitik
Zielgruppe
Führungskräfte von Einrichtungen der inneren Sicherheit sowie Dozenten und Studenten der Rechtswissenschaft, Soziologie, Politologie, Psychologie und Sozialarbeit an Universitäten und Fachhochschulen.
Autor | Herausgeber
Karl-Ludwig Kunz ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Kriminologie, Rechtsphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie an der Universität Bern.
Rezensionen
"Es ist ein großer Verdienst von Kunz, derzeit ein solches Buch auf den Markt gebracht zu haben. Man wünscht sich eine weite Verbreitung und am besten eine doppelte Neuauflage: eine als Einführungs- und Lehrbuch verfasste, und eine etwas weniger redundant argumentierende und dafür noch stärker wissenschaftstheoretisch orientierte Fassung [...]." Soziologische Revue, 3-2010
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