VS Verlag für Sozialwissenschaften feiert ersten Geburtstag

07.01.2005

Fusion von Leske+Budrich und Westdeutschem Verlag erfolgreich abgeschlossen / Edmund Budrich als Verlegerischer Leiter ausgeschieden

Wiesbaden, 07. Januar.2005. Vor gut einem Jahr schlossen sich die traditionsreichen Verlage Leske+Budrich und Westdeutscher Verlag zusammen. Besonders im Autorenmarkt aber auch bei Markenexperten gab es dazu durchaus kritische Stimmen: Bedenken wurden geäußert, zwei renommierte Marken aufzugeben. Doch der von Edmund Budrich (damals Inhaber des Verlags Leske+Budrich) und Dr. Heinz Weinheimer (damals Verlagsleiter Westdeutscher Verlag) eingeschlagene Weg hat sich als erfolgreich erwiesen: Um die publizistische Zukunft seiner Programme zu sichern, die er in über 30 Jahren aufgebaut hatte, entschied sich Edmund Budrich im Jahr 2003 zum Verkauf seines Verlags. Mit Hochdruck arbeiteten alle Beteiligten in der zweiten Jahreshälfte 2003 daran, die unterschiedlichen Strukturen beider Verlage zu sichten, zu bewerten und zu integrieren. Edmund Budrich, der die Fusion mit seiner langjährigen verlegerischen Erfahrung das erste Jahr begleitet hat, scheidet planmäßig zum Jahresende als Verlegerischer Leiter aus dem Unternehmen.

Verlagsleiter Dr. Heinz Weinheimer zieht für das letzte Jahr eine durchweg positive Bilanz: "Mit einem außerordentlich hohen Engagement aller Beteiligten haben wir im letzten Jahr eine wirkliche Erfolgsgeschichte geschrieben: Nicht nur bei den Autoren ist der VS Verlag für Sozialwissenschaften auf außerordentlich positive Resonanz gestoßen. Auch der Buchhandel hat von Anfang an positiv auf den Zusammenschluss der beiden "Größten" in diesem Segment reagiert. Und schließlich war das erste Jahr VS Verlag für Sozialwissenschaften auch in wirtschaftlicher Sicht sehr erfreulich. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung liegt über unseren Erwartungen."

Programmleiterin Annette Kirsch setzt die inhaltlichen Ziele für 2005: "Wir haben als größter sozialwissenschaftlicher Verlag eine besondere Verantwortung unseren Lesern und auch unseren Autoren gegenüber. Unser Ziel für 2005 ist es, die Breite und Tiefe unseres Informationsangebots weiter auszubauen. Zusammen mit unseren Autoren wollen wir fundiertes Wissen zu den relevanten Fragen der Sozialwissenschaften bereitstellen. Das Lehrbuchsegment spielt dabei eine zentrale Rolle, gleichzeitig wollen wir aber auch weiterhin fundierte Hintergründe zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten und Ereignisse liefern wie es beispielsweise Christoph Butterwegge in seinem grade erschienenen Buch "Kinderarmut in Ost- und Westdeutschland" tut. Das ist uns im letzten Jahr sehr gut gelungen und war im Übrigen auch eine der großen Stärken des Verlags Leske+Budrich."

Lesen Sie hier die Meilensteine des VS Verlags 2004 und die Abschiedsworte von Edmund Budrich:
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