Europas Sozialmodelle und die Zukunft der sozialen Demokratie

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Wolfgang Merkel bilanziert die Regierungspolitik in Westeuropa und die Reformfähigkeit der Sozialdemokratie / Podiumsdiskussion in der Friedrich-Ebert-Stiftung am 31. März 2006

Wiesbaden, 21. März 2006. Ende der neunziger Jahre waren sozialdemokratische Parteien in den meisten Ländern der EU an der Regierung beteiligt. Welche Reformpolitiken haben sich als erfolgreich erwiesen, welche nicht? Was lässt sich aus den Erfahrungen anderer Länder lernen? Welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für die Ausgestaltung eines Europäischen Gesellschaftsmodells ziehen, das nicht nur durch Globalisierung, demografischen Wandel und den drohenden Zerfall des sozialen Zusammenhalts unter Druck steht? Diese Fragen diskutiert VS-Autor Wolfgang Merkel mit Lord Anthony Giddens, Mitglied des britischen Oberhauses und Carl Tham, Botschafter Schwedens in Deutschland. Die Podiumsdiskussion findet am 31. März 2006 von 17-19 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung (Hiroshimastr. 17, Berlin-Tiergarten) statt. Wolfgang Merkel hat kürzlich im VS Verlag gemeinsam mit einer Reihe namhafter Autoren sein neues Buch Die Reformfähigkeit der Sozialdemokratie herausgegeben.

Mit dem Buch liegt erstmals eine in sich geschlossene, vergleichende empirische Untersuchung der Regierungspolitik sozialdemokratischer Parteien in sechs Ländern und auf europäischer Ebene seit Mitte der 90er Jahre vor. Auf Grundlage ausführlicher Länderstudien zu Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Schweden und Dänemark analysieren die Autoren die Politikmaßnahmen sozialdemokratischer Regierungen. Darüber hinaus untersuchen sie, inwieweit sozialdemokratische Parteien die Europäische Union zur Erweiterung ihres Handlungsspielraumes nutzten, um schließlich die Aufgaben und Perspektiven sozialdemokratischer Politik für das 21. Jahrhundert zu umreißen.

Prof. Dr. Wolfgang Merkel ist Direktor der Forschungsabteilung "Demokratie: Strukturen, Leistungsprofil und Herausforderungen" am Wissenschaftszentrum Berlin. Christoph Egle ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Christian Henkes ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin. Tobias Ostheim ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Alexander Petring ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin.

Anmeldungen zur Podiumsdiskussion am 31. März 2006 können Sie bis zum 27. März an Karen Ehrhardt richten.

Der VS Verlag für Sozialwissenschaften mit Sitz in Wiesbaden ist ein Unternehmen der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media, Berlin.

Kontakt VS Verlag für Sozialwissenschaften:
Karen Ehrhardt
PR-Referentin
Tel.: 0611-7878-394
Fax: 0611-7878-451
E-Mail: E-Mail an Karen Ehrhardt

Bibliografie:
Die Reformfähigkeit der Sozialdemokratie
Herausforderungen und Bilanz der Regierungspolitik in Westeuropa
von Wolfgang Merkel, Christoph Egle, Christian Henkes, Tobias Ostheim und Alexander Petring
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2006.
ISBN 3-351-14750-1
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